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Gebetbücher / officioli

Gebetbücher / officioli

Wie ihre Schwestern führte auch Antonia Visconti in ihrer Aussteuer zwei Gebetbücher mit sich; im übrigen die einzigen Bücher, die sie mit nach Württemberg brachte. Die Bücher werden als officioli, Stundenbücher, bezeichnet und hier genau beschrieben.

Gebetbuch von Antonias Schwester Taddea, der Einband von vorne


Das erstgenannte ist ein mächtiger Band mit wertvollem Einband aus Silber und Gold. Dieser zeigt offenbar ziselierte Reliefs: auf der Vorderseite Maria mit dem Kind auf dem Arm und auf der Rückseite die Kreuzigung. Das zweite Buch ist weit weniger aufwändig gestaltet und nur mit einem "flexiblen" Einband aus vergoldetem Tuch gebunden. - Offenbar erhielt Antonia aus dem Besitz ihrer Familie ein repräsentatives Gebetbuch zum "Vorzeigen" und eines eher zum persönlichen Gebrauch.

Gebetbuch von Antonias Schwester Taddea, der Einband von hinten


Beide Gebetbücher, die leider nicht mehr erhalten sind, finden sich fast identisch auch im Aussteuerverzeichnis von Antonias Schwester Taddea, die 1367 Herzog Stefan III. von Bayern heiratete, beschrieben (vgl. in der Ausstellung unter IV 6). Das wertvollere der beiden gehört heute zu den Schätzen der Bayerischen Staatsbibliothek München (vgl. in der Ausstellung unter IV 7). Sein teilvergoldeter Silbereinband ist entsprechend mit ziselierten Reliefs in Email gestaltet und zeigt ebenfalls auf der Vorderseite Maria mit dem Kind und auf der Rückseite eine Kreuzigungsgruppe.