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Ringe / anulli

Ringe / anulli

Am Beginn des Aussteuerverzeichnisses wird über mehrere Seiten hin eine große Menge von wertvollen Edelsteinen und Ringen aufgeführt, die Antonia im Oktober 1380 als Teil ihres Brautschatzes mit nach Württemberg nahm.

Frau mit Ring (Sandtner 4)


Zusammen mit den übrigen Schmuckgegenständen und den Gewändern waren sie im besonderen dazu geeignet, Antonia in ihrer neuen Heimat eine Prachtentfaltung zu ermöglichen, die der von ihrer Familie angestrebten gesellschaftlichen Stellung entsprach. Die aufgeführten Schmuckgegenstände sind von hohem Wert. Mehrere Objekte werden in den angegebenen Schätzwerten auf über 100 Gulden veranschlagt, das Spitzenstück sogar zu 150 Gulden. Auf der hier gezeigten Seite sticht ein runder Saphir hervor, der eine eingravierte Schlange trägt, die mit einem "A" bekränzt ist, offensichtlich dem persönlichen Wappenzeichen Antonias.

Ring mit "A"


Auffällig ist auch ein reich verziertes Schmuckstück, das in goldenen Buchstaben die Worte "Ave Maria" trägt. Zwei der auf dieser Seite erwähnten Ringe wurden von Antonia noch in Mailand verschenkt und deshalb im Verzeichnis gestrichen. Empfänger der beiden Ringe nach französischer Art waren ein Ritter ihres Vaters, Balzarolo de Pusterla, sowie ein Herr von Laguello.