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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Beschlagnahmte Briefschaften. Der Kriminalprozess gegen Joseph Süß Oppenheimer 1737/38 >> 3. Nutzung und wissenschaftliche Auswertung des Aktenbestands >> Im NS-Kurier

Im NS-Kurier

3.12 Eine Artikelserie im Stuttgarter NS-Kurier

1936 erschien im Stuttgarter NS-Kurier eine Artikelserie mit dem Titel "Was die Archive zu erzählen wissen: Maitressen- und Judenregiment in Württemberg vor 200 Jahren. Die Blutsaugerei der Würben-Grävenitz, des Jud Süß und des Grafen Montmartin. Zusammengestellt von O. Gerhardt. Mit zahlreichen Abbildungen nach alten Originalen."

Im selben Jahr publizierte der Stuttgarter NS-Kurier-Verlag die Artikelserie auch separat als Sonderdruck.

Artikelserie im Stuttgarter NS-Kurier über Jud Süss

In dem Artikel über "Jud Süß am Galgen" sind die zeitgenössischen Flugblätter, aber auch zahlreiche Dokumente aus dem Archivbestand abgebildet, darunter wiederum das Schreiben, mit dem der Herzog Oppenheimer beauftragt, ihm Brillanten zu besorgen.

Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Dienstbibliothek


3.13 Das Nutzungsgesuch Gerhardts für den Artikel im NS-Kurier

Staatsarchiv Ludwigsburg, Kanzleiakten


3.14 Eine Stellungnahme des Staatsarchivs

Verweigerung der Nutzung der Oppenheimer Akten für den NS-Kurier

Der damalige Direktor des Hauptstaatsarchivs, Hermann Haering, wollte die Nutzung für den NS-Kurier zunächst verweigern, da er die Auswertung des Bestands wissenschaftlichen Auswertungen vorbehalten sehen wollte.

Er stand in Kontakt mit dem "Forschungsabteilung Judenfrage des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands" in Berlin, das schon Interesse angemeldet hatte.

Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Kanzleiakten

3.15 Jud Süß und die Waiblinger Stadtgeschichte

1941 wurden einzelne Akten des Bestands an das ehrenamtlich geführte Waiblinger Stadtarchiv ausgeliehen, da der Stadtarchivar im NS-Kurier gelesen hatte, der Vogt des Amts Waiblingen sei ein Opfer des "Jud Süß" gewesen und er darüber vor Ort als Beispiel für die Gefahren der Judenwirtschaft berichten wollte.

Nach Sichtung der Akten teilte er jedoch dem Staatsarchiv mit, dass die Vorgänge für eine Veröffentlichung nicht geeignet seien, da der Vogt Weissert von Waiblingen kein Opfer, sondern ein "Helfershelfer" Oppenheimers gewesen sei. Eine Publikation werde daher nicht zu einem Ruhmesblatt für die Stadt werden. Er wolle nur im geschlossenen Kreis des Heimatvereins darüber berichten.

Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Kanzleiakten

3.16 Anfrage der "Forschungsabteilung Judenfrage des Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands" zum Bestand der Kriminalprozessakten

Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Kanzleiakten