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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Beschlagnahmte Briefschaften. Der Kriminalprozess gegen Joseph Süß Oppenheimer 1737/38 >> 3. Nutzung und wissenschaftliche Auswertung des Aktenbestands >> Nach 1945: Regisseur und Schauspieler vor Gericht

Nach 1945: Regisseur und Schauspieler vor Gericht

3.10 Der Aktenbestand als Beweismittel im Verfahren gegen Veit Harlan

1949 wollte das Schwurgericht Hamburg die Akten ausleihen, was das Archiv jedoch ablehnte.

Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Kanzleiakten


3.11 Entnazifizierung des Schaupielers Werner Krauß

Der Schauspieler Werner Krauß musste sich in seinem Spruchkammerverfahren für die Mitwirkung in dem Film rechtfertigen. Er hatte darin verschiedene "Juden" gespielt.

Der SChauspieler Werner Krauß im Film Jud Süß

Im Staatsarchiv Ludwigsburg sind die Spruchkammerakten erhalten. Krauss wurde zunächst als "nicht belastet", dann als "Minderbelasteter" und schließlich als "Mitläufer" eingestuft.

In der Spruchkammerakte findet sich als Beweismaterial ein "Offener Brief an sieben Berliner Schauspieler", darunter Werner Krauss, den Lion Feuchtwanger 1941 an die Schauspieler wegen ihrer Mitwirkung an dem Film "Jud Süß" geschrieben hatte und der 1947 in der "Weltbühne" abgedruckt wurde.

Gunther Nickel hat die Spruchkammerakte 2003 für eine Veröffentlichung ausgewertet und die darin enthaltenen Dokumente ediert.

Staatsarchiv Ludwigsburg EL 902/20 Bü. 99791

Staatsarchiv Ludwigsburg, Dienstbibliothek