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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Beschlagnahmte Briefschaften. Der Kriminalprozess gegen Joseph Süß Oppenheimer 1737/38 >> 2. Die authentischen Quellen >> Das Todesurteil und ein Bericht über den letzten Tag und die letzte Nacht

Das Todesurteil und ein Bericht über den letzten Tag und die letzte Nacht

2.26 Todesurteil

Das Todesurteil wurde am 25. Januar 1738 gefällt und am 31. Januar verkündet.

Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 48/14 Bü. 11

Zum Urteil

Peter H. Wilson (2004)

Süß‘ Einfluß rührte von seiner persönlichen Beziehung zum Herzog her und eröffnete Raum für Vorwürfe, denenzufolge er seine Stellung mißbraucht und sich auf Kosten des allgemeinen Wohls bereichert habe. [?] Man verurteilte ihn als Abbild des klassischen bösen Ratgebers, der seinen persönlichen Einfluß um des privaten Gewinns willen mißbraucht habe. Überdies wurde er beim konservativen Angriff auf die Versuche des Herzogs, die für das allgemeine Wohl verantwortliche öffentliche Sphäre neu zu definieren, zum Sündenbock gestempelt.

2.27 Bericht des Wärters

Über die letzten Stunden Oppenheimers in der Nacht vor seinem Tod hat sein Wärter diesen Bericht verfasst.

Rapport auff den 3. und 4. Februarii 1738 von dem Arrestanten Jud Sussen

Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 48/14 Bü. 12


Der Rapport und die bildliche Darstellung von Baeck

Der Bericht zeigt, dass bei der bildlichen Darstellung Oppenheimers in der "Todeskammer" durch Baeck (vgl. Kapitel 1 dieser Ausstellung) die Wahrheit gezielt verfälscht wurde. Oppenheimer war z.B. abgemagert bis auf die Knochen und lief unruhig in der Zelle umher.

Anhand der Akten kann man die Darstellung Baecks als Propaganda entlarven.