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Wilhelm Keil

Wilhelm Keil

Wilhelm Keil zählt zu den bekanntesten schwäbischen Politikern. Schon in frühester Jugend schloss er sich der Sozialdemokratischen Partei an und wurde 1896 Chefredakteur der in Stuttgart ansässigen "Schwäbischen Tagwacht". 1900 kam er in den württembergischen Landtag, zehn Jahre später zog er als Abgeordneter in den Reichstag ein. Von da an widmete er sich nur noch der Politik. Nach dem Ende des Nationalsozialismus 1945 stellte er sich - nach Verfolgung im Dritten Reich - dem Wiederaufbau zur Verfügung. Am 15. Januar 1947 wählte ihn der württembergisch-badische Landtag zu seinem Präsidenten. In dieser Stellung wurde er in den folgenden Jahren bestätigt. Nach Bildung des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg zog er sich aus der aktiven Politik zurück .

Quelle: Das neue Landtagsgebäude im aufstrebenden Wirtschaftsgebiet Baden-Württemberg. Sonderbeilage Deutsches Volksblatt vom 3. Juni 1961, S. 3.