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Frühe Erwähnungen Wertheimer Straßen

Straßennamen erscheinen bei Grundstücksgeschäften in den Urkunden. Dies gilt auch für Maingasse und Rittergasse, die beide 1565 erwähnt werden, als Gräfin Catharina einen Wohnsitz in Wertheim bezieht. 40 Jahre später erscheint die Rittergasse erneut in den Unterlagen, als die Brüder Reinhard dem Grafen dort ein Haus bei seiner Hofhaltung verkaufen (1606 und 1610, zu den Urkunden). Deutlich älter ist die Erwähnung der Brückengasse im Jahr 1477. Hier geht es um ein Haeuslein, das dort zwischen dem Haus von Thomas Heyles und dem von Hans Kappelmann steht - in einer Zeit ohne Hausnummern wurden die Nachbarn angegeben, um die Lage des Hauses eindeutig zu beschreiben. Wiederum älter ist ein Nachweis für die Wenzelgasse aus dem Jahr 1422. Damals waren die Augustiner in Wertheim umgezogen, und der Graf befreite ihr neues Domizil von Abgaben. Einen noch älteren Nachweis gibt es für die Judengasse (nach der Zerstörung der Synagoge 1447: Kapellengasse): 1381 befreite Graf Johann die dort gelegene Schule der Juden von allen Abgaben.

Die zweite "Hauptstraße" der Wertheimer Altstadt erscheint 1470 in den Urkunden, als Jorge Rudell ein Schuldgeschäft mit seinem Haus in der Eichelgasse macht. 1633 wird ebenfalls in der Eichelgasse eine Badestube verkauft.