Digitale Präsentation
Die Tochter des Papstes: Margarethe von Savoyen

II. Kunst, Literatur und Musik am savoyischen Hof

 

Ordensstatuten
Die Statuten des Halsbandordens, Archivio di Stato di Torino

Unter der Herrschaft von Amadeus VIII. strahlten Kunst, Literatur und Musik am savoyischen Hof weit aus. Die höfische Repräsentation wurde programmatisch ausgerichtet und verfeinert. Amadeus holte dafür bedeutende bildende Künstler, Dichter und Musiker nach Savoyen. Seine prächtige Bibliothek sollte großartig erweitert werden; Schriftkultur und Buchmalerei, Chronistik und höfisches Zeremoniell, weltliche und geistliche Musik wurden hier auf höchstem Niveau gepflegt. Bildende Künstler und Miniaturisten wie Konrad Witz, Jean Bapteur oder Péronet Lamy, der Protonotar und Dichter Martin Le Franc oder der Komponist und Musiker Guillaume Dufay stehen dafür.

 

Ordensstatuten Ausschnitt
Die Ordenskette mit dem eingeschriebenen Motto "FERT" (Detail)

Amadeus selbst stand im Mittelpunkt der höfisch–ritterlichen Gesellschaft. Er brachte dieses Selbstverständnis mit der Erneuerung der Statuten für den Halsbandorden besonders zum Ausdruck: Der „savoyische Knoten“ (als Treuesymbol) und das Motto „FERT“ („Er / Es trägt“) sollten das Haus Savoyen ebenso elitär wie symbolträchtig repräsentieren.

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