
31.10.2007
Zahlreiche Würzburger Familien, Flurnamen, Gebäude und Weinberge finden sich in den Wertheimer Urkunden.
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Zum Beispiel St. Burkard und die (Alte) Mainbrücke im Jahr 1170 (hier die Urkunde), das Siechenhaus vor dem Sander Tor (beim heutigen Ehehaltenhaus in der Sanderau - hier die Urkunden) ab dem 14. Jahrhundert, die städtische Sturmglocke (später Haus Hirschen/Dresdner Bank - hier die Urkunde) und einzelne Stadthöfe mit detaillierten Regelungen (ein Beispiel von 1386). Die Würzburger Klöster und Stifter sind vertreten, auch weil die Wertheimer Grafen hier Totenmessen stifteten (ein Beispiel von 1383). Häufig wird das Landgericht Franken tätig oder das Gericht vor der Roten Tür in Würzburg - in Würzburg suchte man sein Recht (Gerichtsurkunden). Die Stadt war im Mittelalter der zentrale Ort der Region. Unter den Urkunden sind Testamente Würzburger Bürger (ein Beispiel von 1366) und politisch bedeutsame Schriftstücke wie die Klagen von Stadt und Stiften gegen Bischof Johann von Brunn vor dem Basler Konzil 1436 (G Rep. 7a E) oder die Anerkennung der Rechte der fränkischen Ritter und Grafen durch das Hochstift Würzburg 1408 (zur Urkunde). 1435 wird ein Weinberg am Stein erwähnt, als der Würzburger Cuntz Roder einen Zins vom Stein und einem Garten vor dem Pleichacher Tor verkauft (zur Urkunde).