Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

Was finden Sie wo?

Erste Zugänge

Angebote für Schulen und Gruppen

Nutzung gesperrter Archivalien

Arbeitshilfen und Dienstbibliotheken

Rechtsgrundlagen und Formulare

Öffnungszeiten

Präsentationen und Inventare

Württembergisches Urkundenbuch Online

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Quellen und Themen für den Unterricht

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Rechtsgrundlagen

Übergabeverzeichnisse

Aktuelles >> Presse/Berichte >> Kloster Bronnbach gestürmt

Kloster Bronnbach gestürmt

Überwältigender Andrang beim Tag der offenen Tür

Mit gewaltigem Zuspruch fand am Sonntag, den 3. April 2011, im ehemaligen Zisterzienserkloster Bronnbach ein Tag der offenen Tür statt. Mehrere tausend Interessierte kamen bei strahlendem Frühlingswetter in das Bildungszentrum im Taubertal, das sich unter dem Motto präsentierte "Kloster Bronnbach – mit allen Sinnen genießen und erleben". Nach einem Gottesdienst in der romanischen Klosterkirche öffneten alle ansässigen Einrichtungen mit einem vielfältigen Programm.

Einführung in das Lesen alter Handschriften (Bild: Elmar Kellner)
Einführung in das Lesen alter Handschriften (Bild: Elmar Kellner)

Einen besonderen Andrang erlebte der Archivverbund Main-Tauber, den etwa 700 Interessierte besuchten. Hier war vor allem der Sehsinn angesprochen, aber auch der Geruchs- und Hörsinn.
Der Verwaltungstrakt, der ehemalige Krankenbau des Klosters, konnte in einem Rundgang besichtigt werden, auch die Bibliothek war zugänglich. Die vielfältigen Aufgaben in einem Archiv und die Arbeit der Archivare stellte eine Power-Point-Präsentation vor.
Im Vortragssaal präsentierten sich die drei Verbundpartner Staats-, Stadt- und Kreisarchiv in einer Archivalienausstellung mit einigen besonders attraktiven Unterlagen. Dort konnte man auch erste Erfahrungen beim selbständigen Lesen alter Handschriften machen. Die Kopien ausgewählter Schriftstücke des 16. bis 19. Jahrhunderts aus den Beständen des Archivverbunds fanden zusammen mit ihren Abschriften reißenden Absatz.

Kinderführung durch das Magazin (Bild: Elmar Kellner)
Kinderführung durch das Magazin (Bild: Elmar Kellner)

Bei mehreren Führungen durch das sonst nicht zugängliche Magazin erhielten die Besucher einen unmittelbaren Eindruck von den zum Teil jahrhundertealten Original-Unterlagen.
Kinder fanden beim Malen eines eigenen Wappens und beim Basteln einer Siegelurkunde einen sinnlichen Zugang zu Archivalien. An der speziell für Kinder angebotenen Magazinführung nahmen 20 junge Forscher teil. Mit großem Interesse und zum Teil beeindruckendem Vorwissen lernten sie u.a. eine Papsturkunde des 12. Jahrhunderts, Kerbhölzer sowie kleinteilig gezeichnete und fein kolorierte Karten kennen.

Lesesaal am Tag der offenen Tür (Bild: Elmar Kellner)
Lesesaal des Archivverbunds am Tag der offenen Tür (Bild: Elmar Kellner)

Im Lesesaal wurden im individuellen Gespräch Einführungen in die Archivarbeit gegeben. Die online-Beständeübersicht war ebenso zugänglich wie die schriftlichen Findmittel.

Neben dem Archivverbund Main-Tauber beteiligten sich am Tag der offenen Tür auch das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, die Museumsscheune und die Museumsbrennerei sowie das Wasserkraftwerk mit einem jeweils eigenen Programm. Auch die Räume im Hauptgebäude des Klosters (historische Säle, Kreuzgang) sowie das modern ausgestattete Gästehaus im ehemaligen Bursariat konnten besichtigt werden. Im ehemaligen Refektorium fand ein Genießermarkt mit regionalen Anbietern statt.

Ein abendliches Konzert in der Klosterkirche ließ einen erfolgreichen Tag mit gewaltigem Andrang ruhig ausklingen.

Kloster Bronnbach (Bild: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach)
Kloster Bronnbach (Bild: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach)