
16.12.2011– 25.5.2012
Generallandesarchiv Karlsruhe
Der aufgeklärte Fürst. Karl Friedrich von Baden (1728–1811)
|
2011 jährt sich zum 200sten Male der Todestag von Großherzog Karl Friedrich von Baden (1728–1811). Unter ihm nahm der badische Staat die Gestalt an, in der er eineinhalb Jahrhunderte existieren und den Bewohnern dieses Landes in guter Erinnerung bleiben sollte. Grund genug für das unter seiner Regierung 1803 in Karlsruhe gegründete Generallandesarchiv, um ihm eine Kabinettsausstellung zur Eröffnung seines Neubaus an der Nördlichen Hildapromenade zu widmen. Die Ausstellung präsentiert 50 wertvolle Exponate aus den Beständen des Generallandesarchivs, die sonst nur selten der Öffentlichkeit gezeigt werden können. Sie beschreiben das private und öffentliche Leben Karl Friedrichs und verdeutlichen den erstaunlichen Weg Badens von einer kleinen geteilten Markgrafschaft des Alten Reichs zu einem souveränen Großherzogtum innerhalb des Deutschen Bundes.
|
Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die sozio–ökonomischen Reformen und persönlichen Interessen gelegt, die Karl Friedrich als mustergültigen Vertreter der Verbindung von Aufklärung und Absolutismus im 18. Jahrhundert erscheinen lassen. Dass für den badischen Staat aber auch sein Nachleben von großer politischer Bedeutung war, zeigt der Kult, der im 19. Jahrhundert um seine Person gepflegt wurde.
|
Informationen
Landesarchiv Baden-Württemberg
– Generallandesarchiv Karlsruhe –
Nördliche Hildapromenade 3
76133 Karlsruhe
Tel.: 0721 / 926 2206
E-Mail: glakarlsruhe@la-bw.de
www.landesarchiv-bw.de/glak
Öffnungszeiten
16. Dezember 2011 – 25. Mai 2012
Mo – Do 8.30 – 17.30 Uhr
Fr 8.30 – 19.00 Uhr
27. – 30. Dezember 2011 und feiertags geschlossen.
Eintritt frei
Führungen nach Vereinbarung