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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Musikvereinskultur im Zeichen bürgerlichen Aufbruchs? Die Wertheimer ‘Liedertafel’ zwischen 1825 und 1844

Musikvereinskultur im Zeichen bürgerlichen Aufbruchs? Die Wertheimer ‘Liedertafel’ zwischen 1825 und 1844

Vortrag von Prof. Dr. Joachim Kremer und Frithjof Vollmer, Stuttgart

Tauberfränkische Musikgeschichte(n)

20.3.2018, 19.30 Uhr

Archivverbund Main-Tauber, Vortragssaal

Sängerspruch (Vorlage: Stadtarchiv Wertheim StAWt-S V 29 Depositum Liedertafel Wertheim)
Sängerspruch (Vorlage: Stadtarchiv Wertheim StAWt-S V 29 Depositum Liedertafel Wertheim)

Die tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Umbrüche zu Beginn des 19. Jahrhunderts bewirkten, dass sich auch die Träger der musikalischen Kultur neu formierten. Als Ausdruck "inkludierender Solidaritätsformen auf der Grundlage eines neuen Ideals staatsbürgerlicher Gleichheit" (Jürgen Osterhammel 2009) kann das Vereinswesen gelten. Schon 1825 wurde in Wertheim die Liedertafel "zur Beförderung und Uebung des deutschen Gesanges" begründet. Trotz einer Periode wirtschaftlichen Missstandes und Auswanderungen nach Übersee (so Erich Langguth 2004) avancierte dieser älteste Männergesangsverein des Badischen Sängerbunds zu einer festen Größe der Musikkultur. Mit der Ausrichtung eines "großen Liederfestes" im Jahre 1844 – zu dem über 600 Gäste aus ganz Deutschland anreisten – wurde Wertheim für eine kurze Zeit zu einem überregionalem Zentrum für den musikalischen Austausch. Ausgehend von bisher nicht gesichteten Dokumenten zur Wertheimer Stadtgeschichte aus dem Stadtarchiv Wertheim umreißen Joachim Kremer und Frithjof Vollmer patriotische Tendenzen, das musikalische Programm sowie Herkunft und Status der Gäste des Musikfestes 1844, um der Frage einer bürgerlichen Identität in Wertheim dieser Zeit näherzukommen.

Prof. Dr. Joachim Kremer, Stuttgart

Prof. Dr. Joachim Kremer studierte in Lübeck (Musikerziehung/Schulmusik) und Kiel (Mu-sikwissenschaft, Philosophie, Kunstgeschichte). Nach der Promotion 1993 (Kiel) und der Ha-bilitation 2001 (Musikhochschule Hannover), ist er seit 2001 Professor für Musikwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) Stuttgart. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Musik des 15.-20. Jahrhunderts, vor allem unter sozial-, berufs- und regionalgeschichtlichen Fragestellungen.

Frithjof Vollmer wuchs in Weimar/Thüringen auf, studierte Kontrabass an der HMDK Stuttgart und an der University of Oregon. Seit Oktober 2016 studiert er Musikwissenschaft an der HMDK Stuttgart, Philosophie und Politikwissenschaften an der Universität Stuttgart sowie Master Kontrabass (ebenfalls HMDK Stuttgart). Er ist Preisträger und Finalist nationaler und internationaler Wettbewerbe für Kontrabass und seit 2013 Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Frithjof Vollmer, Stuttgart
Frithjof Vollmer, Stuttgart

Eintritt: frei

VA: Archivverbund Main-Tauber in Verbindung mit der VHS Wertheim und dem Historischen Verein Wertheim

Weitere Informationen erhalten sie beim
Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim
Telefon: 09342/91592–0
Telefax: 09342/91592–30
E-Mail: stawertheim@la-bw.de