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Landesarchiv >> Staatsarchiv Ludwigsburg >> Aktuelles der Abteilung >> Pressemitteilungen >> Tonbandaufnahme der Urteilsverkündung aus erstem NS–Prozess in Ulm jetzt komplett online

Tonbandaufnahme der Urteilsverkündung aus erstem NS–Prozess in Ulm jetzt komplett online

28.11.2017

Tonbänder der Urteilsverkündung

Im Zuge der Recherchen für eine Ausstellung über den sogenannten Ulmer Einsatzgruppenprozess waren vor zehn Jahren im Landgericht Ulm Tonbänder mit der Urteilsverkündung vom August 1958 entdeckt. Die Tonbänder sind als Archivgut vom Landesarchiv Baden–Württemberg übernommen worden, wo sie konservatorisch bearbeitet wurden. Die gesamten Aufnahmen werden nunmehr als Begleitangebot zur Ausstellung "Massenerschießungen — Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944" online gestellt.

Der Ulmer Einsatzgruppenprozess war der erste Prozess wegen NS–Gewaltverbrechen, der vor einem deutschen Gericht verhandelt wurde. Angeklagt waren Angehörige eines sogenannten Einsatzkommandos, denen Massenerschießungen im Raum Tilsit zur Last gelegt wurden. Der Prozess leitete eine Wende in der Aufarbeitung der NS–Verbrechen ein und war auch Auslöser für die Gründung der Zentralen Stelle zur Ermittlung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen in Ludwigsburg, deren Arbeit bis heute noch nicht abgeschlossen ist.

Neben den Tonbändern der Urteilsverkündung werden im Staatsarchiv Ludwigsburg zusammen mit den dort verwahrten Akten über den Ulmer Einsatzgruppenprozess (Bestand EL 322 II) inventarisiert und stehen der Öffentlichkeit im Rahmen der Bestimmungen des Landesarchivgesetzes für eine Einsichtnahme zur Verfügung.