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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Zwischen Furcht und Faszination

Zwischen Furcht und Faszination

Osteuropa und der osmanische Orient in der Frühen Neuzeit

Vortrag von Dr. Robert Born, Leipzig

10.10.2017, 18 Uhr

Generallandesarchiv Karlsruhe

Fließende Räume. Karten des Donauraums 1650-1800

Das Generallandesarchiv Karlsruhe lädt am Dienstag, den 10. Oktober 2017, um 18 Uhr zu einem Vortrag über Osteuropa und den osmanischen Orient in der Frühen Neuzeit ein. Dabei schlägt Dr. Robert Born einen Bogen von der Türkenfurcht der Frühen Neuzeit zur Frage einer EU-Integration der Türkei. Das Generallandesarchiv setzt damit seine Begleitveranstaltungen zu der Ausstellung Fließende Räume. Karten des Donauraums, 1650-1800 fort, die bis 27. Oktober 2017 zu sehen ist. Der Vortrag findet im Seminarraum des Rechnungshofs Baden-Württemberg in der Stabelstraße 12, 76133 Karlsruhe, statt.


Die im Vorfeld der Osterweiterung der Europäischen Union 2004 aufgeworfene Frage nach einer Integration der Türkei wird bis in die Gegenwart auf der Ebene der politischen Publizistik sehr kontrovers diskutiert. Robert Born nimmt in seinem Vortrag das komplexe Geflecht von kulturellen Beziehungen zwischen dem osmanischen Orient und Europa seit der Frühen Neuzeit in den Blick. Unter besonderer Berücksichtigung der Länder Ostmitteleuropas, in denen sich die Erinnerung an die Existenzen unter osmanischer Herrschaft – als Vasallenstaat oder als direkter Nachbar – tief in das kulturelle Gedächtnis eingeprägt hat, thematisiert Born sowohl die Schrecken der realen Gefahr (Türkenfurcht), wie auch die diesbezüglichen Phantasien bis hin zu den vielfältigen kulturellen Austauschprozessen und die unterschiedlichen Facetten der Integration orientalischer Motive in die eigenen Repräsentationskulturen.


Dr. Robert Born, geboren in Timişoara (Temeswar), Rumänien, war von 2006 an als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektkoordinator- und leiter sowie Fachkoordinator für Kunst- und Kulturgeschichte am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa an der Universität Leipzig tätig. Seit 2013 ist er dort Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Projektgruppe Geschichte bauen. Architektonische Rekonstruktion und Nationsbildung: 19.–21. Jahrhundert. Er hat zahlreiche Beiträge zur Rekonstruktionen und zu historischen Konstruk-tionen in Ungarn und Rumänien im 19. und 20. Jahrhundert vorgelegt.


Vor der Lesung findet um 17 Uhr eine Kuratorenführung durch die Ausstellung Fließende Räume. Karten des Donauraus 1650-1800 statt.


Ort: Seminarraum im Rechnungshof Baden-Württemberg, Stabelstraße 12, 76133 Karlsruhe

Termin: Dienstag, 10. Oktober 2017, 18 Uhr – Kuratorenführung durch die Ausstellung im GLA bereits um 17 Uhr

Eintritt frei