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VIII.17 Resignationsurkunde des Abts Sebastian Lutz

VIII.17 Resignationsurkunde des Abts Sebastian Lutz

Sebastian Lutz

1560 Januar 11
Ausfertigung, Pergament, 1 Siegel anhängend, 54,0 × 79,2 cm
HStAS A 474 U 106
(Ausgestellt: Reproduktion)

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Sebastian Lutz hatte zunächst zwölf Jahre als Kaplan unter Abt Johannes im Kloster Bebenhausen verbracht, bis der Abt verstarb und der Konvent durch die Reformation zerrissen wurde. Nach Stationen in den Klöstern Salem, Stams (Tirol) und Tennenbach im Schwarzwald war Lutz vom verbliebenen altgläubigen Konvent am 17. November 1547 — zwölf Jahre nach dem Auszug aus Bebenhausen — zum neuen Abt von Bebenhausen gewählt worden.

1549 kehrte er mit seinem Konvent nach Bebenhausen zurück. Trotz einiger Schwierigkeiten scheint es ihm gelungen zu sein, den Bestand des Klosters zu halten und neue Novizen zu gewinnen. Nach dreizehn Jahren im Amt legte er sein Amt nieder, was er mit dieser Urkunde, seinem Siegel sowie seiner eigenhändigen Unterschrift bestätigte. Er bezog den Tübinger Pfleghof des Klosters als Altersruhesitz und erhielt eine jährliche Leibrente. Lutz verstarb jedoch nur wenige Monate später und wurde in der Stiftskirche in Tübingen beigesetzt.