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VIII.13 Revers der Bebenhäuser Mönche

VIII.13 Revers der Bebenhäuser Mönche

Bebenhausen

1535 November 17
Ausfertigung, Pergament, 2 Siegel anhängend, 25,8 × 60,6 cm
HStAS A 474 U 99

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Der bis Herbst 1535 im Kloster verbliebene Teil des Bebenhäuser Konvents hatte die Aufforderung erhalten, sich für den Abzug in ein anderes Kloster zu rüsten. Es war ein Sammelkloster eingerichtet worden, um dort alle closter und Ordens personen […] Zusamen in ain Closter Ze thun, und mit noturfftiger underhaltung, Darzu mit predigern und lesmeistern […] versehen zu können.

Unter der Leitung des Priors Leonhard Joß hatten die Bebenhäuser Mönche den Herzog im Oktober schriftlich darum gebeten, stattdessen zu einem Kloster ihres Ordens abreisen zu dürfen. Dieser Bitte hatte der Landesherr entsprochen, sodass die verbliebenen Konventualen mit dieser Urkunde ihren Abzug bestätigen. Darin betonen sie, dass sie die neue Ordnung wegen ihres gewissens nit Annemen könnten und bitten, ihre Biechlin, Claidlin und anderm, so wir zů täglichem bruch bisher in unseren Zellen gehabt, mitnehmen zu dürfen.

Da sie als Closter personen nit aigen Innsigel hatten, signierten sie stattdessen handschriftlich diesen Revers. Die anhängenden Siegel stammen von den beiden württembergischen Verordneten, dem Erbmarschall Hans Konrad Thumb von Neuburg und Hans Harder von Gärtingen.

Leonardus Joß de Ilsfeld Johannes mayer de meringen
Steffanus Bolle de pfullendorff Wendelinus Wertz de Sindelfingen
Cunradus Kaüß von Ryttlingen Sebastianus Lutz de tubingen
Johannes fabri de hagenloch Mathias Sempberg de Neuffen
Johannes demer de urach Georgius frefell de tubingen
Johannes reisch de kanstat bruder conrat von weildorff
Paulus Wäller de pfullingen
Dionisius miller da Ehinen