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IV.45 Vertrag von Kaaden

IV.45 Vertrag von Kaaden

Vertrag von Kaaden

1534 Juni 29, Kaaden
Ausfertigung, Pergamentlibell, 38,7 × 29,5 cm, 4 Siegel anhängend
HStAS A 107 U 4

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Nachdem die militärische Rückeroberung Württembergs gelungen war, hielt Herzog Ulrich bereits zwei Tage später Einzug in Stuttgart. Bis zum 2. Juni waren auch die Festungen Tübingen, Hohenurach, Hohenneuffen und Hohenasperg zurückerobert. Die politische Absicherung der Herrschaft Ulrichs gestaltete sich allerdings problematischer: Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen führte nun im Namen des Herzogs mit König Ferdinand die Verhandlungen und einigte sich mit diesem im Vertrag von Kaaden auf die Rückgabe Württembergs an Ulrich gegen die Anerkennung der Wahl Ferdinands zum deutschen König. Allerdings sollte Ulrich das Herzogtum nur als Afterlehen des Hauses Österreich empfangen, jedoch ohne dass seine Stellung als Reichsfürst geschmälert wurde.

Die Religionsfrage hingegen wurde weitgehend offengelassen, so dass Ulrich hierbei frei walten konnte. Damit bedeutete dieser Vertrag für Württemberg faktisch das Ende der habsburgischen Herrschaft und die Einführung der Reformation. Er trägt die eigenhändigen Unterschriften von König Ferdinand, Kardinal Albrecht von Mainz, Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen und Herzog Georg von Sachsen und ist mit deren Siegeln beglaubigt.