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IV.12 Lobpreis für Herzog Ulrich (Audio und Edition)

IV.12 Lobpreis für Herzog Ulrich (Audio und Edition)

Lobpreis Ulrich

Undatiert [1519⁄1520]
Aus einer Sammelhandschrift zur württembergischen Geschichte,
35 × 22 cm, 808 Blatt
HStAS J 1 Nr. 36, 230r–235r
Edition im Anhang Nr. 1, CD Nr. 3

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Das Aufsehen, das die Vertreibung Herzog Ulrichs aus Württemberg erregte, fand seine Entsprechung in zahlreichen Liedern und Gedichten, die Stellung für oder gegen ihn bezogen. Das Reimpaargedicht eines unbekannten Autors steht repräsentativ für die Partei der Anhänger Ulrichs; jedenfalls nahm die Öffentlichkeit auch weit über Württemberg hinaus großen Anteil an seinem dramatischen Schicksal. Der nachfolgende Beginn des Trostspruchs für Herzog Ulrich vermittelt das aus seiner Sicht unerhörte Vorgehen gegen den Landesfürsten:

O gwaltiger gott von hymelreych
Schöpfer hymels und erdtreich
Durch dein ainigen son Jesum Christ
Verzeich unns hie zu diser frist
Unnser schuld, dess pitt wir dich
Dieweil wir so gar unchristenlich
Gegen ainannder in teutschem lannd
Leben mit krieg, raub und prannd
Auch vil unfreuntlich sachen treyben
Das ichs halb nit kann sagen oder schreiben.

Ir wist selbs auf dieser erdt
Wie ir den fürsten eeren werdt
Hertzog Ulrichen von Wirtenberg
Mit gwallt on recht uber tal und berg
Kürtzlich vertriben, verjagt hond
Mit leyb unnd gut aus seinem lannd
Das doch nit vil mer erhört
Das man ain fürsten gar zerstört
Der in hohen eeren ist gesessen
Im wirt auch schenntlich zugemessen
Lasterlich ding zu diser frist
Das doch nach gar erlogen ist […].


1. Trostung des hertzogen zu Würtenbergs
1519
HStAS J 1 Bd. 36, Bll. 230r–235r (vgl. IV.12)
(CD Nr. 3)