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II.14 Ein großartiger Ablass für die Kirche in Altshausen

II.14 Ein großartiger Ablass für die Kirche in Altshausen

Ablass Altshausen

1487 Juli 6, Rom
Ausfertigung, Pergament, 44 × 78 cm;
ursprünglich 10 Siegel anhängend
HStAS H 52 U 16

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Dieser prächtige Ablassbrief wurde von zehn Kardinälen in Rom für die Pfarrkirche St. Maria in Altshausen und die dortige Sebastiansbruderschaft ausgefertigt. Auf Bitten und Veranlassung von Wolfgang von Klingenberg (1477–1517), des Komturs der Kommende Altshausen, sowie Vertretern der Bruderschaft gewähren die Kardinäle jeweils 100 Tage Sündenablass für alle Gläubigen, die an genannten Tagen die Kirche in Altshausen besuchen und mit frommen Werken zu ihrem Bau und ihrer Ausstattung beitragen. Damit summierte sich diese Sammelindulgenz auf 1.000 Tage – ein großartiger Ablassgewinn und Anreiz, die Kirche in Altshausen zu besuchen und für ihren Unterhalt zu spenden.

Die aufwendige künstlerische Gestaltung der Pergamenturkunde beeindruckt: Die Randleiste ist mit roten Linien eingefasst und zeigt Blumen und Ranken in Rot, Grün und Blau mit Gold. In der Initiale "R" erscheint links oben das Wappen des Papstes Innozenz VIII., rechts oben in grünem Kreis das Wappen des Deutschordenskomturs Wolfgang von Klingenberg, ein quadrierter Schild mit einem goldenen Rad als Helmzier. Im Zentrum der oberen Leiste ist das Martyrium des heiligen Sebastian in einem Rahmen dargestellt, der von zwei filigranen Engeln gehalten wird. Ihm wurde als Patron der Bruderschaft auch hier besondere Verehrung zuteil.