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II.4 Der Paternoster Graf Eberhards im Bart

II.4 Der Paternoster Graf Eberhards im Bart

Paternoster Eberhard im Bart

Spätes 15. Jahrhundert
11 Holzperlen auf Lederstreifen, Länge: 32 cm,
Durchmesser der großen Perle: 3,5 cm, der kleinen Perlen: 2 cm
Kunstkammer Herzog Carl von Württemberg, Altshausen

Zu den wenigen persönlichen Dingen Graf Eberhards im Bart, die sich erhalten haben, gehört sein Paternoster, eine Kette aus einer größeren und zehn kleineren Holzperlen, die auf einem Lederstreifen aufgefädelt und an einem Haltering befestigt sind. Auf der großen Perle ist eine grüne Palme mit Eberhards Devise "ATTEMPTO" aufgemalt; die abgegriffene Bemalung zeugt von seiner persönlichen Frömmigkeit.

Als Vorläufer des Rosenkranzes dienten Paternosterketten vor allem zum Zählen mündlicher Gebete, insbesondere der Vaterunser (Pater noster). Ihre Bedeutung und Präsenz ist allerdings auch im profanen Kontext, bei Gerichts- oder Ratssitzungen, bekannt.

Da Eberhard die Palme mit seiner Devise seit seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land im Jahr 1468 als sein persönliches Zeichen führte, ist zu erwägen, dass er auch den Paternoster bereits dort erworben hat und von seiner Pilgerfahrt mitbrachte.