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II.2 Das Epitaph des Johannes Kempf

II.2 Das Epitaph des Johannes Kempf

Johannes Kempf

1515
Öl auf Holz, 147 × 90 cm
Aus der Stuttgarter Stiftskirche, heute im
Landesmuseum Württemberg, Inv. Nr. 8117

Als besonderer Wohltäter der Stiftskirche in Stuttgart hat sich der Chorherr Johannes Kempf (1430–1515) erwiesen. Kempf stammte aus Markgröningen, war ab 1500 Stiftsvikar und stiftete noch kurz vor seinem Tod ein beeindruckendes Tafelgemälde als Epitaph, das die Kreuzauffindung der heiligen Helena darstellt. Hier kniet er als Stifter zu Füßen der Heiligen. Ein Spruchband beschreibt seine Verehrung des heiligen Kreuzes: PER VIM CRUCIS TVE HONORI LETANIA TVA VBI QUE PROTECTIONE EXHILARESCAT ("Durch die Kraft des Kreuzes möge es für deine Ehre, durch Deine Fürbitte und Deinen Schutz überall erfreuen"). Darunter findet sich sein Wappen; es trägt ein "K" als Namensinitiale auf gelbem Schild. Neben der reich gekleideten Kaiserin Helena, der Mutter Konstantins des Großen, die das Kreuz Christi umfängt, stehen ihre Helfer, die mit Spaten und Hacken das Kreuz gerade ausgegraben haben, in reicher zeitgenössischer Kleidung und ehrfürchtigem Blick zum Kreuz gewandt. Ein herabhängendes Schild hält die Stiftung fest, die JOHANNES ERASMUS DE GRINNINGEN 1515, "zur Zeit Papst Leos X. und Kaiser Maximilians, unterstützt von Herzog Ulrich von Württemberg", gemacht hat.

Bemerkenswerterweise zeigt das Epitaph von Johannes Kempf im Hintergrund die wohl älteste Stadtansicht von Stuttgart mit dem Turm der Stiftskirche (rechts), für die das Bild bestimmt war.