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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Der Kulturkampf in Sigmaringen

Der Kulturkampf in Sigmaringen

Vortrag von Christina Schlaich, Stetten a.k.M.

24.07.2017, 20.00 Uhr

Staatsarchiv Sigmaringen

Das Jesuitenkloster Gorheim um 1867 (Staatsarchiv Sigmaringen N 1/86 T 3 Nr. 5)
Das Jesuitenkloster Gorheim um 1867 (Staatsarchiv Sigmaringen N 1/86 T 3 Nr. 5)

Der 1871 unter dem preußischen Ministerpräsidenten und Reichskanzler Otto von Bismarck heraufbeschworene Kulturkampf wurde ab 1872 auch mit aller Härte in Sigmaringen ausgetragen. Nach der Vertreibung der Jesuiten am 12. Dezember 1872, die in der Sigmaringen Bevölkerung zugleich bedauert und bejubelt wurde, gerieten auch Thomas Geiselharts Fidelisseminar sowie sein Waisenhaus Nazareth unter Beschuss. Während im Fidelianum keine weiteren Zöglinge mehr aufgenommen werden durften, mussten einige Ordensschwestern “Nazareth” verlassen, neue Schwestern durften nicht mehr aufgenommen werden. Weiter hatten die Schwestern der christlichen Liebe, die mehrere schulische Einrichtungen leiteten, 1879 Sigmaringen zu verlassen. Nach einer eingehenden Revision im Juni 1875 wurde auch mit den ultramontan gesinnten Lehrkräften am Hedinger Gymnasium abgerechnet, der Rektor Dr. Stelzer sowie zwei weitere Lehrer mussten schließlich gezwungenermaßen gehen.

Die Referentin Christina Schlaich absolviert zurzeit im Staatsarchiv ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur. Mit einer Studie über das Thema ihres Vortrages gehört sie zu den Landessiegern beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.