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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Reformation als allmählicher Wandel

Reformation als allmählicher Wandel

Vortrag von PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, Bonn

Reformationsgeschichte(n)

16.1.2017, 19.30 Uhr

Archivverbund Main-Tauber, Vortragssaal

PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, Bonn
PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, Bonn

Am 31. Oktober 1517 publizierte Martin Luther seine 95 Thesen zum Ablass. In der Erinnerung an die Reformation, die seit 1617 immer in Hundertjahrfeiern ins historische Gedächtnis gerückt wird, ist dieses Ereignis zentral. Doch ist es keineswegs so, dass es ab dem Herbst 1517 eine grundlegend veränderte Situation in der Kirche gegeben hätte, ja selbst die Trennung der römischen Kirche und der Kirchen der Reformation war noch nicht erkennbar. Die Reformation als eine der grundlegenden Veränderungen am Beginn der Neuzeit lässt sich nicht auf ein Datum, ein einzelnes Ereignis reduzieren! Vielmehr ist Reformation als ein ganz allmählicher Wandlungsprozess zu begreifen, der über mindestens eine, wenn nicht zwei Generationen hinweg in vielen deutschen Territorien und europäischen Ländern neue Kirchen hervorgebracht und die religiöse Praxis der Menschen verändert hat.

Der Vortrag möchte wichtige Stationen dieses Prozesses aufzeigen und dabei deutlich machen, welche fundamentalen Veränderungen er hervorgebracht hat – nicht allein für den Glauben, sondern auch in Politik, Recht, Gesellschaft und Kultur. Er bildet den Auftakt zu einer Vortragsreihe, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln der Reformation in Wertheim als Teil eines großen Umbruchprozesses annähert.

PD Dr. Frank Kleinehagenbrock war nach seinem Studium in Tübingen und Edinburgh sowie seiner Promotion zur Grafschaft Hohenlohe im Dreißigjährigen Krieg Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte der Universität Würzburg, anschließend dort Lehrstuhlvertreter für Neuere Geschichte und Akademischer Oberrat. Seine Habilitationsschrift beschäftigt sich mit konfessionellen Konflikten nach 1648. Seit September 2016 ist er Geschäftsführer der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn. Er ist Vorstandsmitglied im Historischen Verein Wertheim. Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Konfessions-, Rechts-, Verwaltungs- und Verfassungsgeschichte der Frühen Neuzeit sowie allgemein auf der Landesgeschichte des württembergisch-fränkischen Raumes, insbesondere der Grafschaften Wertheim und Hohenlohe.

Eintritt: frei

VA: Archivverbund Main-Tauber in Verbindung mit der VHS Wertheim und dem Historischen Verein Wertheim

Weitere Informationen erhalten sie beim
Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim
Telefon: 09342/91592–0
Telefax: 09342/91592–30
E-Mail: stawertheim@la-bw.de