Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Recherche & Bestellung

Mein Konto

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Recherche & Bestellung >> Rechercheführer >> Quellen zur Reformation >> Das Herzogtum Württemberg

Das Herzogtum Württemberg

Das Herzogtum Württemberg führte 1534 die Reformation nach lutherischem Vorbild ein. Zentrale Quellen zur Reformation befinden sich in den herzoglichen Unterlagen zur Landesverwaltung, Kabinett und Hofbehörde. Einschlägig ist hier zunächst der Bestand A 63 Religions- und Kirchensachen des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Auch die Unterlagen der kirchlichen Zentralbehörden enthalten zahlreiche wichtige Dokumente zur Reformation; hierunter vor allem die Unterlagen des Konsistoriums sowie des Kirchenrats.

Von besonderer Bedeutung sind auch die Regierungsakten der Herzöge Ulrich und Christoph, die Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung sowie die breite Überlieferung von württembergischer Landschaft und Landtag.

Bestände, die in Bezug zu den regierenden Personen stehen, befinden sich für Herzog Ulrich von Württemberg im Bestand G 41, für Herzog Christoph im Bestand G 47 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.

Die zentralen Quellen für die Durchsetzung der Reformation vor Ort sind die Visitationsakten. Eine gute Übersicht über die vorhandenen Visitationsakten bietet das Repertorium der Kirchenvisitationsakten aus dem 16. und 17. Jahrhundert in Archiven der Bundesrepublik Deutschland, hrsg. von Ernst Walter Zeeden. Die Visitationsakten selbst befinden sich für den württembergischen Landesteil im Hauptstaatsarchiv Stuttgart in Bestand A 281.

Unterlagen zur Reformation befinden sich darüber hinaus auch in den Beständen weltlicher Herrschaften, die sich der Reformation angeschlossen haben sowie bei Institutionen, die beim Katholizismus verblieben sind, sich aber mit der neuen Lehre auseinandersetzen mussten. Diese Akten finden sich im Staatsarchiv Ludwigsburg in den Beständegruppen B und PL, wie beispielsweise die Unterlagen der Erbschenken von Limpurg oder der Grafen von Helfenstein, aber etwa auch der katholisch gebliebenen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd, dem Deutschen Orden oder etwa dem Kloster Ellwangen.