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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Archivale des Monats Mai 2016

Archivale des Monats Mai 2016

Die Goldene Bulle von 1356

HStAS H 51 U 589
Goldene Bulle mit Silberschatulle

Sie gehört sicher zu den wertvollsten Stücken im Landesarchiv: Die Goldene Bulle. Die umfangreiche Urkunde Kaiser Karls IV. wurde 1356 erlassen. Sie fasst die Beratungen und Beschlüsse von zwei Hoftagen in Nürnberg und Metz zusammen. Dort wurden vor allem die Modalitäten zur Königswahl geregelt, aber auch besondere Privilegien und Vorrechte der Kurfürsten fixiert.

Als Verfassungsdokument blieb die Goldene Bulle bis zum Jahr 1806 bedeutend, zeitweise sogar in der Bezeichnung als Reichsgrundgesetz. Die Goldene Bulle hat bis heute ihre einzigartige historische Bedeutung wie ihre symbolträchtige Ausstrahlung erhalten, nicht zuletzt auch durch die 2013 erfolgte Aufnahme in das UNESCO-Weltdokumentenerbe. Gerade bei dem in Stuttgart verwahrten Trierer Exemplar der Goldenen Bulle wird der Stellenwert als Prestigeobjekt in besonderer Weise sichtbar. Als das Kurfürstentum Trier 1803 aufgelöst wurde, bemühte sich der neuernannte Kurfürst Friedrich II. von Württemberg ganz intensiv um den Erwerb des Trierer Exemplars und ließ es in repräsentativer Form in seinem Archiv in Stuttgart aufbewahren.

Noch bis zum 29. Juli 2016 besteht die Gelegenheit, die Goldene Bulle im Rahmen der Ausstellung Kaiser Karl IV. (1316-1378) und die Goldene Bulle im Hauptstaatsarchiv Stuttgart zu besichtigen.

Weitere Informationen und Online-Präsentation

Ein Archivale aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart.

Einsicht des Archivales im Online-Findmittel-System: H 51 U 589