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Recherche & Bestellung >> Rechercheführer >> Quellen zur Reformation >> Die Reichsstädte im Südwesten

Die Reichsstädte im Südwesten

Im Südwesten führten zuerst die Reichsstädte die Reformation ein. Unterlagen der Reichsstädte können im Hauptstaatsarchiv Stuttgart in den Beständen A 140-152 und B 162-219 und im Staatsarchiv Ludwigsburg in den Beständen B 161 bis B 218 gefunden werden.

Besonders hervorzuheben sind die Unterlagen der Reichsstädte Reutlingen (HStAS A 147 und B 201), Ulm (HStAS A 150, StAL B 207), Heilbronn (HStA A 145, StAL B 189 I-IV) und Esslingen (HStAS A 141, StAL B 169), die um 1531 die Reformation einführten. Die Bestände umfassen sowohl Korrespondenz der städtischen Räte mit führenden Reformatoren wie z. B. Martin Luther, Ulrich Zwingli, Ambrosius Blarer, Martin Bucer als auch Briefwechsel mit anderen Reichsstädten über die Auseinandersetzung mit der lutherischen Lehre sowie Ladungen zu den Reichstagen in Worms, Speyer und Augsburg oder den Schmalkadischen Bund. Ferner betreffen Sie die Einführung der neuen Lehre sowie die Auflösung der Klöster und die in diesem Kontext entstehenden Konflikte mit der altgläubigen Seite (Kaiser, Papst, Diözesanbischöfe etc.). Zu finden sind die einschlägigen Akten daher nicht nur unter dem Lemma "Reformation", sondern auch unter den Rubriken "Religionswesen", "Kirchliches", "Klöster", "Kaiser und Reich".

Die Unterlagen der Reichsstädte auf badischem Gebiet befinden sich im Generallandesarchiv Karlsruhe. Hier sind besonders Gengenbach, Offenburg und Konstanz zu nennen. Alle drei Städte traten zunächst zur Reformation über (Gengenbach und Offenburg 1525, Konstanz 1527), kehrten aber zum Katholizismus zurück (Offenburg 1530, Konstanz und Gengenbach 1546).

Bitte beachten Sie, dass sich ein Teil der reichsstädtischen Überlieferung in den jeweiligen Stadtarchiven befindet (s.u.).