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Aktuelles >> Veranstaltungen >> „Wir wollen doch erstmal festen Fuß fassen“ Zuwanderer im deutschen Südwesten nach 1945 in ihren Briefen

„Wir wollen doch erstmal festen Fuß fassen“ Zuwanderer im deutschen Südwesten nach 1945 in ihren Briefen

Szenische Lesung mit historischen Erläuterungen von Dr. Mathias Beer, Tübingen

13.4.2016, 18.00 Uhr

Generallandesarchiv Karlsruhe

Europäische Kulturtage Karlsruhe "Wanderungen" 1; Auszug aus dem Flüchtlingslager auf der Stuttgarter Schlotwiese 1949
Auszug aus dem Flüchtlingslager auf der Stuttgarter Schlotwiese 1949

Das Generallandesarchiv Karlsruhe und das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde laden am Mittwoch, den 13. April 2016, um 18 Uhr zu einer szenischen Lesung mit historischen Erläuterungen ein. Schauspieler des Badischen Staatstheaters werden aus Selbstzeugnissen von Zuwanderern vortragen, die nach 1945 in den deutschen Südwesten, auch in die Karlsruher Gegend, gekommen sind. Dr. Mathias Beer wird die nur selten überlieferten Privatbriefe von Immigranten der 1940er und 1950er Jahre historisch einordnen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der 23. Europäischen Kulturtage zum Thema „Wanderungen“ statt.


Baden-Württemberg hat nach 1945 Millionen von Neubürgern aufgenommen. Das Land hat nicht nur eine Zuwanderungsgeschichte, das neue Bundesland ist das Ergebnis einer Zuwanderungsgeschichte. Zu dieser Immigrationsgeschichte zählt auch die von den Alliierten erzwungene Aufnahme von rund 1,7 Millionen deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen als Folge des Zweiten Weltkriegs. Die Entwurzelten kamen in ein besiegtes, geteiltes, besetztes und zerstörtes Land, dessen Bevölkerung selbst hungerte und fror.


Die Anfänge dieses anfänglich konfliktreichen Zusammentreffens von Alt- und Neubürgern lassen sich anschaulich in den raren Privatbriefen von Zuwanderern dieser Zeit fassen. Sie geben einen unmittelbaren Einblick in den Alltag, in die Denk- und Gefühlswelten von Menschen, die in einem langwierigen Eingliederungsprozess im deutschen Südwesten eine neue Heimat gefunden haben.


Dr. Mathias Beer, ausgewiesener Migrationsforscher, ist Geschäftsführer des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde. Jüngst ist von ihm „Baden-Württemberg – eine Zuwanderungsgeschichte. Stuttgart 2014“ erschienen.


Ein Kooperationsprojekt des Generallandesarchivs Karlsruhe, des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen und des Badischen Staatstheaters Karlsruhe.


Ort: Generallandesarchiv Karlsruhe

Termin: Mittwoch, 13. April 2016, 18 Uhr

Eintritt frei