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Neue Kampagne zur Urkundendigitalisierung im Staatsarchiv Ludwigsburg

Spenden ermöglichen Bearbeitung der Ulmer und Schwäbisch Haller Urkunden

26.1.2016

Digitalisierung ICARUS 2016
Die Freiwilligen Julia Hartmann und Amelie Grosenick beim Vorbereiten der Urkunden (Aufnahme: Robert Reiter)

Im Staatsarchiv Ludwigsburg ist eine neue Kampagne zur Digitalisierung von Urkundenbeständen gestartet. Dank privater Spenden können in den nächsten Wochen die Bestände der Reichsstädte Ulm (B 207 und B 207 M) und Schwäbisch Hall einschließlich Stift Comburg (B 186 sowie B 375 M, B 375 N I und B 375 S) bearbeitet werden. Insgesamt werden auf diesem Wege mehr als 5.500 Dokumente im Internet zugänglich gemacht. Im Falle der Überlieferung der Stadt Schwäbisch Hall ergänzen die Digitalisate die erst kürzlich online gestellten Regesten sämtlicher Urkunden, deren bislang völlig unzulänglicher erschlossener Teil in den letzten Jahren mit Unterstützung der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg katalogisiert werden konnte.

Die ortsgeschichtliche Forschung über die Reichsstädte im Württemberg leidet seit dem 19. Jahrhundert unter der Aufteilung der Bestände zwischen den staatlichen Archiven und den Stadtarchiven. In der Vergangenheit versuchte man diesem Mangel teilweise durch die Abgabe von Mikrofilmen an die betroffenen Kommunalarchive zu beheben. Mit den neuen Medien eröffnen sich nun neue komfortable Wege zur Zugänglichmachung der außerhalb der Stadtarchiv liegenden Quellen; langfristig besteht sogar die Möglichkeit zur Schaffung eines virtuellen Gesamtbestands. Dank namhafter Unterstützung durch die Kommunalarchive konnten private Spender zur Finanzierung dieser Digitalisierungsarbeiten eingeworben werden. Durchgeführt werden die Arbeiten vor Ort wieder in bewährter Zusammenarbeit mit dem Institut for Archival Research. An dem Einsatz beteiligt ist auch das Freiwilligenteam aus Bufdis und FSJlern. Mit einer Onlinestellung der Digitalisate ist noch im Laufe des ersten Halbjahres 2016 zu rechnen. Im Staatsarchiv hofft man, auch für die Bearbeitung der noch fehlenden Bestände anderer Reichsstädte Sponsoren zu gewinnen.