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Landesarchiv >> Staatsarchiv Ludwigsburg >> Aktuelles der Abteilung >> Frisch entstaubt >> Ein kulturgeschichtlicher Schatz

Ein kulturgeschichtlicher Schatz

Ältere Personalakten des Staatstheaters Stuttgart jetzt online einsehbar!

24.9.2015

Faletta Farchow (E 18 II Bü 279)
Foto der Tänzerin Falletta Farchow, um 1880 (Vorlage: StAL E 18 II Bü 279)

Im Staatsarchiv Ludwigsburg lagern Tausende Künstlerpersonalakten aus dem früheren Hof- und heutigen Staatstheater Stuttgart. Das Dreispartenhaus in Stuttgart gehört damit zu den Spielstätten in Deutschland mit einem der größten und lückenlosesten Personalaktenbeständen. Der ältere Teil dieser wertvollen Überlieferung mit Unterlagen über insgesamt fast 3000 Beschäftigte des Theaters ist vor einigen Jahren mikroverfilmt worden. Jetzt konnten Scans dieser Filme ins Internet gestellt werden.

Die Aktenüberlieferung reicht von der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis ca. 1945. Zu finden sind hier neben Dokumenten über lokale Theatergrößen wie die durch einen Mordfall tragisch ums Leben gekommene Sopranistin Anna Sutter auch Unterlagen über Auftritte von Weltstars wie Enrico Caruso, der kurz nach der Eröffnung des Neubaus am Eckensee in Stuttgart gastierte. Im Bestand erhalten haben sich aber auch Akten über jüdische Künstler, die nach 1933 entlassen wurden, sowie das Personal, das den Theaterbetrieb während des Dritten Reichs repräsentierte. Zu den Dokumenten in den Akten gehören Bewerbungsschreiben, Arbeitsverträge und Urlaubsgesuche, aber auch Fotografien und Korrespondenzen mit der Theaterleitung. Die Rollen, in denen die Künstler in Stuttgart zu sehen waren, sind in den Akten allerdings nicht dokumentiert; dazu sind ergänzend die Theaterzettel und Spielpläne heranzuziehen, die derzeit ebenfalls digitalisiert werden.

Hier finden sie die Kataloge:

Bestand E 18 II (bis 1915)

Bestand E 18 VI (bis ca. 1945)