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Aktuelles >> Presse/Berichte >> Bilderkrieg - Krieg der Bilder

Bilderkrieg - Krieg der Bilder

Propagandafotos aus dem Ersten Weltkrieg jetzt online

18.6.2015

Bilderkrieg
Einsatz des Kinematographen an der Front
Generallandesarchiv Karlsruhe F-S Wochenschau_10

Angestoßen durch seine deutsch-französische Gemeinschaftsausstellung „Menschen im Krieg am Oberrhein 1914-1918 / Vivre en temps de guerre des deux côtés du Rhin 1914-1918“ erhielt das Generallandesarchiv Karlsruhe eine private Schenkung von 255 Propagandafotos aus den Jahren 1917 und 1918. Die Bilder wurden wohl im Kontext einer "Wochenschau" oder eines "Dokumentarfilms" des Bild- und Filmamtes (Bufa) als Aushangfotos eingesetzt. Sie sind jetzt mit einem Findmittel erschlossen und können online betrachtet werden.


Inhaltlich nehmen die deutschen militärischen Erfolge in den Jahren 1917 und 1918 besonderen Raum ein: der Durchbruch in Ostgalizien, die 12. Isonzoschlacht, die Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk und die Frühjahrsoffensive 1918 im Westen (Operation Michael). Auch spektakuläre Einzeltaten wie die Rückkehr des Hilfskreuzers „Wolf“ im Februar 1918 nach Kiel finden Erwähnung. Ein personeller Schwerpunkt wird auf die Berichterstattung über den Kaiser sowie Hindenburg und Ludendorff gelegt. Neben Bilder von den wirtschaftlichen Anstrengungen an der Heimatfront treten ethnologisch anmutende Darstellungen vom Balkan, aus der Türkei, der Ukraine und Georgien, aber auch aus den verlorenen deutschen Kolonien. Zusätzlich gibt es Aufrufe zur Zeichnung der 8. und 9. Kriegsanleihe. Großherzog Friedrich II. von Baden erscheint bei der Begrüßung von Austauschgefangenen in Konstanz, Prinz Max von Baden wird anlässlich seiner Ernennung zum Reichskanzler im Oktober 1918 gezeigt.