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Europäischer Kultur-Projekt-Preis für eine „großartige Ausstellung”

Die deutsch-französische Gemeinschaftsausstellung „Menschen im Krieg 1914-1918 am Oberrhein – Vivre en temps de guerre des deux côtés du Rhin 1914-1918“ hat einen weiteren Preis erhalten: Die Vereinigung „Pro Europa“ zeichnete die erste grenzüberschreitende und zweisprachige Präsentation zum Ersten Weltkrieg mit dem Europäischen Kultur-Projekt-Preis aus.

Europäischer Kultur-Projekt-Preis
Freuen sich gemeinsam über den Europäischen Kultur-Projekt-Preis: Dr. Kurt Hochstuhl (Staatsarchiv Freiburg), Laëtitia Brasseur-Wild (Archives Départementales du Haut-Rhin Colmar), Prof. Dr. Wolfgang Jäger (Universität Freiburg) und Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann (Generallandesarchiv Karlsruhe).

Professor Dr. Wolfgang Zimmermann, der Leiter des Generallandesarchivs Karlsruhe, konnte die Auszeichnung am Samstag, den 12. Juli, im Freiburger Historischen Kaufhaus für die Ausstellung entgegen nehmen, die das Landesarchiv Baden-Württemberg, vertreten durch das Generallandesarchiv Karlsruhe und das Staatsarchiv Freiburg, zusammen mit den Archives Départementales du Haut-Rhin in Colmar erarbeitet hat.


Professor Dr. Wolfgang Jäger, der frühere Rektor der Universität Freiburg, würdigte in seiner Laudatio den kulturgeschichtlich-biographischen Ansatz der Präsentation, die die Kriegserfahrungen von Soldaten und Zivilisten eindringlich vermittle. Er lobte die Ausstellung als ein „großartiges Projekt“, das in grenzüberschreitender und regionaler Perspektive die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs als eines „Tsunamis der Weltgeschichte“ auf die Menschen links und rechts des Rheins erfahrbar mache. Die in der Präsentation vorgestellten 32 Persönlichkeiten spiegelten aus der Sicht des Politikwissenschaftlers die Janusköpfigkeit und die Zerrissenheit des Oberrheins und besonders des Elsass in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider.

Die „exzellente Ausstellung und das exzellente Begleitbuch“ ragten aus dem Reigen der Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg „ganz besonders hervor“, erkannte Jäger an. Sie verdeutlichten die spezielle Position des Oberrheins als Schicksalseinheit in der Frage von Krieg und Frieden zwischen Deutschland und Frankreich. „Nichts ist daher angemessener als eine europäische Auszeichnung“ für die Gemeinschaftsschau, die sich als ein Projekt des Friedens in Europa versteht, hob Jäger hervor.


Bereits zu Beginn des Jahres hat die Karlsruher und Colmarer Gemeinschaftsschau zwei französische Gütesiegel für ihr themen- und methodeninnovatives Konzept und ihren binationalen Charakter erhalten. Die Präsentation wird bis Ende 2018 an rund 30 Stationen in Baden und im Elsass sowie in Paris, Berlin und Brüssel zu sehen sein.


Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: www.menschen-im-krieg-1914-1918.de/ sowie www.vivre-en-temps-de-guerre-1914-1918.fr/.