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Klassisch, kreativ und digital - neue Ressourcen für "alte" Archive

Vertreter von Archiven aus acht europäischen Ländern diskutierten in Konstanz

4.6.2014

Südwestdeutscher Archivtag

Mehr als 100 Archivarinnen und Archivare aus acht europäischen Ländern trafen sich am vorletzten Maiwochenende in Konstanz auf dem diesjährigen Südwestdeutschen Archivtag. Diskutiert wurde in diesem Jahr, welche Möglichkeiten es in Zeiten knapper Kassen gibt, sich zusätzliche Ressourcen zu erschließen. Tagungspräsident Dr. Joachim Kemper aus Speyer hatte ein ansprechendes Fachprogramm zusammengestellt, in dem die unterschiedlichsten Formen der Personal- und Geldmittelerschließung zur Sprache kamen.

Den traditionellen Auftakt des Archivtags bildete ein Workshop, in dem Jens Best, der eine Crowdfundingplattform betreibt, darüber hinaus aber auch zu den führenden Köpfen bei Wikimedia gehört, praktische Hinweise zur Erschließung von Ressourcen im Internet im Zuge des sog. Crowdsourcings und Crowdfundings gab. Die sehr anschaulichen Ausführungen verdeutlichen nachdrücklich Chancen und Grenzen solcher Methoden gerade auch für Archive.

Das Fachprogramm am Samstag eröffnete ein inspirierender Vortrag des niederländischen Kollegen Christian van der Ven, der demonstrierte, wie man Kontakte und Zusammenarbeit mit den Archivnutzern im Historischen Informationszentrum in Brabant (dem vormaligen Staatsarchiv) unter Einbeziehung der neuen Medien völlig neu organisiert hat und sich auf diesem Weg nicht nur eine große Schar begeisterter "Fans", sondern auch Ressourcen für die Erschließung der Archivalien und die Beratung der Nutzer erschließen konnte. Mit den Freiwilligendiensten hierzulande (Elke Koch vom Staatsarchiv Ludwigsburg), den ehrenamtlichen Archivpflegern in Bayern (Gerhard Klein aus Immenstadt) und verschiedenen Fundraising-Projekten im Stadtarchiv Mannheim (Ulrich Nieß) wurden dann eingeführte eher klassische Formen der Ressourcengewinnung vorgestellt. Vor allem der Bericht aus Bayern machte aber auch die Grenzen deutlich, die beim ausschließlichen Einsatz von Ehrenamtlichen bei der Erledigung archivfachlicher Aufgaben bestehen.

Südwestdeutscher Archivtag 2014

Am Nachmittag berichteten Majlis Bremer-Laamanen von der finnischen Nationalbibliothek über ein Crowdsourcing-Projekt zur Erschließung von Zeitungsartikeln und Bettina Bouresh vom Landschaftsverband Rheinland über ein regionales Kooperationsmodell zur Abwicklung von Praktika durch Studenten. Zwei weitere Referate zum Crowdsourcing (Susanne Roiser von der Fachhochschule Wiener Neustadt) und zur Ressourcengewinnung über den Einsatz digitaler Techniken innerhalb des Archivs (Markus Schmidgall vom Vorarlberger Landesarchiv) mussten krankheitsbedingt entfallen.

Die Konstanzer Kollegen hatten darüber hinaus mit Stadtführungen, einem stadtgeschichtlichen Vortrag sowie einem Empfang im Rathaus für ein ansprechendes Rahmenprogramm gesorgt, das den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die nötige Abwechslung zum fachlichen Diskurs bot.

Die Vorträge verdeutlichten jeder auf seine Weise das Potential, das klassisch oder auch über das Internet erschlossen werden kann, machten aber auch klar, dass es sorgfältiger Planung und auch begleitender Ressourcen bedarf, wenn solche Wege der Ressourcengewinnung erfolgreich beschritten werden sollen.

Die Präsentationen der Referate sowie ein ausführlicher Bericht über die Tagung werden in Kürze hier veröffentlicht. Darüber hinaus werden die Beiträge wie immer auch in der Schriftenreihe des Landesarchivs in gedruckter Form erscheinen.

Präsentation zur Keynote von Christan von der Ven: "Are you beeing served"

Präsentation zum Referat von Elke Koch: "Nicht ganz gratis, aber schon gar nicht umsonst" - Junge Freiwillige im Archiv

Präsentation zum Referat von Garhard Klein: Ehrenamtliche Archivpflege in Bayern: Das Beispiel Oberallgäu

Präsentation zum Referat von Majlis Bremer-Laamanen: Crowdsourcing content for user benefit

Präsentation zum Referat von Bettina Bouresh: "Erlebnis Archiv" - Ein Kooperationsmodell zwischen Univeristäten und Archiven im Rheinland.

Präsentation zum Referat von Markus Schmidgall: Die öffentliche Wahrnehmung des Vorarlberger Landesarchivs durch neue digitale Ressourcen (krankheitsbedingt ausgefallen)