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Zweites Siegel der Stadt Straßburg

Zweites Siegel der Stadt Straßburg

Straßburg
Zweites Siegel der Stadt Straßburg, 13.Jahrhundert, Siegelabguss (Signatur: HStAS J 231 b D II Nr. 26)

Maria mit Kind sitzt auf einem Stuhl, darüber ein Dreipass. In ihrer Rechten hält sie einen Zepter, ein Herrschaftssymbol, ihre Füße ruhen auf einer nach oben hin offenen Mondsichel. Ihr Haupt ist mit einem Heiligenschein versehen. Der junge Christus hält eine Kugel als Symbol der Weltherrschaft in der linken Hand. Über dem Dreipass und seitlich der Säulen befinden sich ein Vierungs- und zwei runde Türme einer Kirche, rechts und links davon sieht man Teile der Stadtmauer und -befestigung. Die Darstellung dieser Architekturen ist wohl nicht realistisch, sondern das Siegel führt abstrahiert Elemente einer Stadt an. Im Vordergrund steht die Stadtheilige bzw. die Heilige der Straßburger Bischofskirche, die Gottesmutter. Ihr wurde im Mittelalter – wie allen Heiligen – eine Schutzfunktion für die Stadt zugewiesen. Das Straßburger Stadtsiegel vereinigt zwei typische Elemente der frühen Stadtsiegel: die Aufnahme von typischen Elementen der Stadtarchitektur (Türme, Kirchen und Stadtmauer) und die Darstellung des Stadtheiligen. Die Darstellung auf diesem Siegel ist sehr fein und zeigt viele Details: die Strukturen der Mauern und Türme, des Stuhles und Faltenwürfe des Kleides z.B. sind bis ins Kleinste herausgearbeitet.