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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Gamburg im Bauernkrieg

Gamburg im Bauernkrieg

Vortrag von Goswin v. Mallinckrodt, Burg Gamburg

Neue Forschungen aus dem Archiv

7.5.2014, 19.30 Uhr

Archivverbund Main-Tauber, Vortragssaal

Die Gamburg auf einer Karte um 1530 (Ausschnitt) (Vorlage: Staatsarchiv Wertheim)
Ausschnitt der Karte Gamburgs um 1530 (Vorlage: Staatsarchiv Wertheim)

Wie durch ein Wunder überstand die Burg Gamburg ob der Tauber den für so viele, gerade fränkische Burgen fatalen Bauernkrieg. In diesem abenteuerlichen und doch bisher weitgehend ungeschriebenen Kapitel ihrer Geschichte fokussiert sich die große Landesgeschichte in besonderer Weise: Schon 1476 blickte die Burg auf die Pilgermassen der sozialreligiös motivierten Niklashäuser Marienwallfahrt. Später dann gibt die Befreiung des von Götz von Berlichingen entführten Gamburger Amtmanns Dr. Johann Küchenmeister den Anlass zum originalen Götz-Zitat "… er soldt mich hinden leckhenn".

Am 7. Mai 1525 schließlich entgeht die Gamburg, obwohl inzwischen Stützpunkt der Bischofsheimer Bauernschaft, dank des Eingreifens Berlichingens nur knapp dem Schicksal der kurz zuvor durch den Hellen Haufen zerstörten "Gralsburg" Wildenberg. Damit aber wird auf der Gamburg letztlich auch der heute in Europa kulturhistorisch einzigartige Palas-Bau gerettet. In Miltenberg arbeitet währenddessen der wohl aus Gamburg stammende alte Amtskeller Friedrich Weygandt an seinem berühmten Entwurf einer Reichsreform. Heute stammt aus dieser bewegten Zeit noch eine Riemenschneidermadonna in der Gamburger Pfarrkirche.

Goswin von Mallickrodt, Gamburg (Vorlage: Goswin von Mallinckrodt)
Goswin von Mallickrodt, Burg Gamburg

Goswin v. Mallinckrodt ist Kunsthistoriker und Künstler und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Aufarbeitung der Geschichte der Gamburg, welche von seiner Familie bewohnt und erhalten wird.

Eintritt: frei

VA: Archivverbund Main-Tauber in Verbindung mit der VHS Wertheim

Weitere Informationen erhalten sie beim
Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim
Telefon: 09342/91592–0
Telefax: 09342/91592–30
E-Mail: stawertheim@la-bw.de