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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Frauen-Männer-Macht

Frauen-Männer-Macht

Sieben Karlsruher Archive präsentieren beim deutschlandweiten "Tag der Archive", der unter dem Motto "Frauen-Männer-Macht" steht, aus ihren "Schatzkammern" Archivalien zum Verhältnis zwischen den Geschlechtern und ihren unterschiedlichen Machtoptionen in der Geschichte

8.3.2014, 11.00–17.00 Uhr

Generallandesarchiv Karlsruhe

Tag der Archive im Generallandesarchiv Karlsruhe

Am deutschlandweiten Tag der Archive, der unter dem Motto "Frauen-Männer-Macht" steht, zeigen die Karlsruher Archive am 8. März von 11 bis 17 Uhr im Generallandesarchiv Karlsruhe Zeugnisse des spannungsreichen Verhältnisses zwischen den Geschlechtern und Dokumente zu den geschlechtsspezifischen Zugängen zur Macht.

Das Motto des Archivtags "Frauen-Männer-Macht" ist passend gewählt. Denn in diesem Jahr fällt der Tag der Archive, traditionell immer am ersten Märzwochenende, auf den Internationalen Frauentag. So präsentieren sieben Karlsruher Archive aus ihren "Schatzkammern" Archivalien zum Verhältnis zwischen den Geschlechtern und ihren unterschiedlichen Machtoptionen in der Geschichte.

Als Auftaktveranstaltung findet um 11 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema Frauen-Männer-Macht statt. Über Machtstrukturen in Politik, Justiz und Kirche sprechen unter anderem Barbara Schäfer-Wiegand, Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg 1984-1992, Ilse Lohmann, Richterin am Bundesgerichtshof, und Margit Fleckenstein, Präsidentin der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden. Durch das Gespräch führt Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamts Karlsruhe.

Das KIT-Archiv zeichnet den Weg vom Beginn des Frauenstudiums an der Technischen Hochschule bis zur Verankerung der Frauenförderung an der Universität Karlsruhe (TH) gegen Ende des 20. Jahrhunderts nach. Das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau zeigt einen Einblick in das Werk der Innenarchitektin Herta-Maria Witzemann (1918–1999), der es gelang, sich in der von Männern dominierten Architekturszene der Nachkriegsjahre zu behaupten. Das Generallandesarchiv weist Wege und Strategien bei der Suche nach Familienangehörigen und Vorfahren in Standesbüchern, Kriegsstammrollen und der Speyrer Volkszählung von 1530. Das Landeskirchliche Archiv zeigt Dokumente zum Wandel der geschlechtsspezifischen Rollenverteilung in der Badischen Landeskirche im 20. Jahrhundert am Beispiel der Stellung von Frauen in der Kirche, von der ersten Theologiestudentin in der Kaiserzeit bis zur ersten Gemeindepfarrerin zu Beginn der 1970er Jahre. Wie sich Macht und Machtverhältnisse auf das Leben von Schriftstellerinnen und Schriftsteller auswirken können, zeigen ausgewählte Dokumente aus dem Archiv des Museums für Literatur am Oberrhein. Das Stadtarchiv stellt biographische Unterlagen und Informationen zu den Stadträtinnen Kunigunde Fischer, Maria Matheis und Anna Richter sowie der Jugendamtsleiterin Elisabeth Großwendt und das Internetangebot "Karlsruher Frauengeschichte" vor. Weitere Unterlagen zum spannungsgeladenen Verhältnis der Geschlechter und deren je eigenen Machtoptionen präsentiert das Kreisarchiv Karlsruhe.

Der Eintritt ist frei.