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Plakat: Gold gab ich zur Wehr
HStAS J 151 Nr. 2167: "Gold gab ich zur Wehr. Eisen nahm ich zur Ehr. Bringt Euren Goldschmuck den Goldankaufsstellen!", Grafik: Julius Gipkens, nach Hosaeus; Druck: Hollerbaum & Schmidt, Berlin; Größe: 70 x 95 cm

Die Bezeichnung "Maueranschläge" verweist auf das schlichte Anbringen der Befehle, Bekanntmachungen, Verbote, Verordnungen, Mahnungen und Warnungen an einfachen Mauerwänden, an denen sie für jeden sichtbar und lesbar befestigt wurden.

Der historisch bedeutsamen Sammlungsbestand J 151 umfasst annähernd 3.000 Maueranschläge, die vor allem vom Württembergischen Kriegsarchiv (1907-1920) sowie von der Reichsarchivzweigstelle bzw. vom Heeresarchiv Stuttgart (1921-1945) gesammelt wurden. Diese wurden im Jahr 2013 in der Fotowerkstatt des Hauptstaatsarchivs Stuttgart digitalisiert.

Die Internetadresse des Bestandes J 151 im Online-Findmittel-System des Landesarchivs Baden-Württemberg lautet:

https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/startbild.php?bestand=5544

Historische Plakatsammlung (Maueranschläge) online

14.10.2013

Plakat: Deutsche Frauen arbeitet im Heimatheer!
HStAS J 151_Nr 2220: "Deutsche Frauen arbeitet im Heimatheer!", Herausgeber: Kriegsamtstelle Magdeburg; Grafik: Kirchbach; Druck: Rotophot AG, Berlin, Abteilung Rotochrom; Größe: 70 x 91 cm

Der Bestand J 151 Maueranschläge des Hauptstaatsarchivs Stuttgart ist nun vor dem 100jährigen Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahr 2014 online einsehbar, um der historischen Forschung die Möglichkeit zu geben, diese wichtigen, häufig schmucklosen, historischen Plakate zur Geschichte des Krieges problemlos nutzen zu können.

Maueranschläge dienten im Ersten Weltkrieg vor allem in den besetzten Gebieten den Militärbehörden als Kommunikationsmittel und Propagandainstrument gegenüber der ansässigen Bevölkerung. In der Regel sind sie in Frankreich zweisprachig (deutsch - französisch) in Belgien dreisprachig (deutsch-französisch-flämisch) abgefasst. Inhaltlich unterstützten die Maueranschläge die Besatzungsbehörden unter anderem bei der Bekanntgabe kriegswirtschaftlicher Maßnahmen, bei der Bekanntgabe der Bestrafung Einheimischer - zum Teil auch ganzer Gemeinden - oder beim Einschärfen erwünschter Verhaltensweisen.

Doch nicht nur Maueranschläge aus den besetzten Gebieten wurden in die Sammlung aufgenommen, sondern auch Plakate zur Zeichnung von Kriegsanleihen, politische Plakate und Plakate aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit.