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Stuttgarter im Bild

Kartei über mehr als 140.000 Passakten aus Stuttgart im Staatsarchiv Ludwigsburg jetzt online!

4.7.2013

StAL F 215 Bü 390
Pass der Jüdin Susanne Rosen(thal), 1927 bis 1933 Tänzerin am damaligen Landestheater Stuttgart

Wer sich mit Biographien von Stuttgartern in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts beschäftigt, dem steht jetzt ein neues Rechercheinstrument zur Verfügung, das Zehntausende von Passakten der Stuttgarter Polizei im Staatsarchiv Ludwigsburg erschließt. Die Passakten sind vor allem wegen der darin enthaltenen Fotos eine unerschöpfliche Quelle für personengeschichtliche Forschungen. Viele Personen, die zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg in Stuttgart gewohnt haben, sind in diesem Bestand bildlich dokumentiert.

Die Passwesen wurde nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs normiert. Ab Herbst 1914 war für Auslandsreisen zwingend ein Reisepass erforderlich. Dieser musste spätestens seit 1915/16 auch ein Lichtbild der fraglichen Person enthalten. Zuständig für die Ausstellung der Pässe waren in Württemberg die Oberämter (Vorläufer der heutigen Landratsämter). In Stuttgart war bis 1922 die Stadtdirektion Passbehörde, von 1922 bis 1945 das Polizeipräsidium. Anders als in anderen Oberämtern in Württemberg hat sich in Stuttgart in der Überlieferung der beiden Behörden ein überaus reichhaltiger Bestand an Passakten erhalten. Dieser enthält sowohl Anträge für die Ausstellung neuer Pässe wie auch zahlreiche abgelaufene Pässe, die eingezogen wurden. Pässe und Anträge enthalten ab 1915 in der Regel auch Lichtbilder. Für zahlreiche Personen, die in dem Bestand nachgewiesen sind, liegen mehrere Akten und damit auch mehrere Lichtbilder vor.

Im Staatsarchiv Ludwigsburg wurde schon vor vielen Jahren eine Namenskartei über die Passakten aus den Jahren 1914 bis 1944 mit ungefähr 145.000 Einträgen erstellt. Diese Kartei wurde jetzt in eine Datenbank überführt und steht - mit Ausnahme der Personen, deren Geburtstag weniger als 110 Jahre zurückliegt - auch im Internet (Bestand F 215 a) zur Verfügung.

Hinweise zur Benutzung:

Für die Anfertigung von Reproduktionen aus den Passakten benötigen wir die genaue Signatur der Passakte (sie ist bei dem jeweiligen Eintrag angegeben) sowie Namen und Geburtsdatum der gesuchten Person, die Sie uns bitte per email zukommen lassen. Bitte beachten Sie dazu auch die einschlägigen Hinweise in dem Findbuch zu Bestand F 215 a. Für die Anfertigung der Reproduktionen fallen Gebühren nach der Gebührenordnung des Landesarchivs an. Nur wenn Sie die Archivalien persönlich im Lesesaal einsehen wollen, nutzen Sie bitte die Bestellfunktion auf der Homepage des Landesarchivs. Wegen der starken Nachfrage nach Passakten, kann es allerdings vorkommen, dass die Archivalieneinheit, in der der Pass enthalten ist, gerade ausgehoben ist und Sie eine entsprechende Meldung während des Bestellvorgangs erhalten. Bitte wenden Sie sich auch in diesem Fall telefonisch (07141/186337) oder per email an das Staatsarchiv.