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Gräberfeld Ludwigsburg
Ehrenfriedhof in Ludwigsburg (Aufnahme: Alexander Gaugele)

Die Kriegsgräberlisten wurden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in den fünfziger und sechziger Jahren erstellt. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist seit 2004 landesweit für die Durchführung des Gesetzes über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Gräbergesetz) und damit auch für die Führung der Gräberlisten zuständig. Angesichts des schlechten Erhaltungszustands der Papierlisten hat man diese vor einigen Jahren digitalisiert und die Originale zusammen mit einem Satz der Scans im Jahr 2011 an das zuständige Staatsarchiv in Ludwigsburg abgegeben. Schon damals war verabredet worden, die Scans baldmöglichst im Onlinefindmittelsystem des Landesarchivs zu publizieren. Im Staatsarchiv wurden die Listen archivisch erschlossen, konservatorisch gesichert und mit den knapp 13.000 Scans abgeglichen. Danach erfolgte die Einbindung der Digitalisate in das Onlinefindmittelsystem des Landesarchivs.

Die nunmehr im Internet verfügbaren Listen erleichtern die Suche nach Gräbern einzelner Personen erheblich und helfen so nicht nur bei der Aufklärung von Vermisstenschicksalen, sondern auch bei allen sonstigen familien- und personengeschichtlichen Forschungen.

Link zum Onlinefindbuch (mit den Digitalisaten) des Bestands EL 20/1 VI (Regierungspräsidium Stuttgart: Kriegsgräberlisten)

Listen der Kriegsgräber in Baden-Württemberg im Internet verfügbar

Digitalisierungsprojekt von Regierungspräsidum Stuttgart und Landesarchiv Baden-Württemberg abgeschlossen

6.3.2013

Georg Faude Grab Ludwigsburg
Grab des Soldaten Georg Faude (+ 1914) auf dem Ehrenfriedhof in Ludwigsburg (Aufnahme: Alexander Gaugele)

Gut zwei Jahre waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidium Stuttgart in Abstimmung mit dem Innenministerium und dem Staatsarchiv Ludwigsburg damit beschäftigt, die akut vom Papierzerfall bedrohten Listen sämtlicher Kriegsgräber in Baden-Württemberg einzuscannen, um sie auf diesem Weg für die Zukunft zu sichern und leichter benutzbar zu machen. Jetzt sind die Listen, die Informationen über knapp 78.000 Kriegsgräber beider Weltkriege auf den mehr als 2000 baden-württembergischen Friedhöfen umfassen, vom Landesarchiv Baden-Württemberg ins Internet gestellt worden.