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Aktuelles >> Presse/Berichte >> Dokumentation über die jüdischen Friedhöfe in Baden-Württemberg jetzt online

Dokumentation über die jüdischen Friedhöfe in Baden-Württemberg jetzt online

Umfassende Fotodatenbank über 55.000 jüdische Grabsteine

27.2.2013

StAL EL 228 b II Nr 30146
Grabstein auf dem jüdischen Friedhof in Kuppenheim (Vorlage: StAL EL 228 b II Nr 30146)

Das Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg) hat in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Stuttgart und dem Zentralarchiv zur Erforschugn der Geschichte der Juden in Deutschland eine Fotodatenbank über die rund 55.000 jüdischen Grabsteine auf den insgesamt 145 jüdischen Friedhöfen in Baden-Württemberg online gestellt. Die Datenbank, die neben Fotos und Beschreibungen der Grabsteine auch Angaben über die Bestatteten enthält, ist als Bestand EL 228 b II im Onlinekatalog des Landesarchivs abrufbar.

Mit der Publikation der Fotodokumentation findet ein Projekt seinen Abschluss, das im Jahr 1985 vom Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland in Angriff genommen wurde. Damals hatte man damit begonnen, sämtliche Grabsteine zu fotografieren. Aufgrund eines Beschlusses des baden-württembergischen Landtags aus dem Jahr 1989 erhielt das damalige Landesdenkmalamt damit, eine umfassende Dokumentation aller Grabsteine anzulegen.

StAL EL 228 b II Nr 56811
Übersichtsaufnahme des jüdischen Friedhofs in Aufhausen (Vorlage: StAL EL 228 b II Nr 56811)

Die daraus erwachsene Datenbank sowie die beim Landesamt für Denkmalpflege verwahrten 85000 Fotografien wurden im Mai 2008 an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben, wo die Fotoabzüge zunächst konservatorisch gesichert wurden. Im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württember finanzierten Projekts konnten sämtliche Fotografien digitalisiert und mit der zwischenzeitlich in den Onlinekatalog des Landesarchivs überführten Datenbank zusammengeführt werden.

Die nunmehr weltweit abrufbare Fotodatenbank dokumentiert nicht nur die jüdischen Friedhöfe als Kulturdenkmale im Sinne des Denkmalschutzgesetzes, sondern erleichtert auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit diesen bedeutenden Zeugnissen jüdischer Kultur. Gleichzeitig stellen die Grabsteine mit ihren Angaben über die Bestatteten auch eine wichtige familiengeschichtliche Quelle dar, die weitergehende Recherchen etwa in den ebenfalls online verfügbaren jüdischen Standesregistern (Bestand J 386 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart) erleichtert.

Hochauflösende Beispielfotos aus der Datenbank zum Download (zusätzlich können alle Fotos als PDF-Dateien direkt aus der Datenbank heruntergeladen werden)

Link zur Fotodokumentation = Landesarchiv Baden-Württemberg - Staatsarchiv Ludwigsburg Bestand EL 228 b II