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Aktuelles >> Ausstellungen >> Lebens-Wandel. Wera Konstantinowna, Großfürstin von Russland, Herzogin von Württemberg (1854-1912)

Lebens-Wandel. Wera Konstantinowna, Großfürstin von Russland, Herzogin von Württemberg (1854-1912)

Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart vom 9. März bis 27. Juli 2012

9.3.–27.7.2012

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Wera in späteren Jahren
Herzogin Wera in späteren Jahren

Herzogin Wera – in St. Petersburg als Mitglied des russischen Zarenhauses geboren, aufgewachsen und heimisch geworden in Württemberg – verkörpert in ihrer Person die Verbindung zwischen Russland und Württemberg, die im ausgehenden 18. und besonders im 19. Jahrhundert sehr eng war. Es existierten vielfältige Kontakte zwischen beiden Ländern und enge dynastische Verflechtungen. Allein zwei württembergische Königinnen – Königin Katharina, die Gemahlin König Wilhelms I., und Königin Olga, verheiratet mit König Karl – stammten aus dem Hause Romanow.

Wera im Kostüm
Wera im Kostüm

Wera Konstantinowna kam 1854 als drittes Kind des Großfürsten Konstantin von Russland und seiner Frau Alexandra in St. Petersburg auf die Welt. Im Alter von neun Jahren wurde sie von ihren Eltern in die Obhut ihrer kinderlosen Tante, Königin Olga von Württemberg, nach Stuttgart gegeben. Königin Olga nahm sich des als schwierig geltenden Kindes vorbehaltlos an und zog Wera wie eine eigene Tochter auf. 1874 heiratete die Großfürstin Herzog Eugen von Württemberg aus der schlesischen Linie. Sehr früh verwitwet – ihr Ehemann verstarb bereits 1877 – ging sie dennoch keine neue Ehe mehr ein. Persönlich anspruchslos, führte Herzogin Wera ein fast bürgerlich anmutendes Leben. Sie widmete sich der Erziehung ihrer beiden im Jahr 1876 geborenen Zwillingtöchter Elsa und Olga und umgab sich mit einem kleinen, kunstsinnigen Freundeskreis. Auch am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ihrer Heimatstadt nahm sie regen Anteil.

Wera und Eugen
Wera und Eugen

Dem Beispiel von Königin Olga folgend, engagierte sich die Herzogin stark im karitativen und sozialen Bereich. Besonders lag ihr das Schicksal unverheirateter Mütter und alleinstehender Mädchen am Herzen, für die sie die heute noch existierenden Weraheime als Zufluchtsstätte einrichten ließ. Im russisch–orthodoxen Glauben erzogen, trat Wera in ihren letzten Lebensjahren zur evangelischen Kirche über. Als sie am 11. April 1912 starb, galt sie neben König Wilhelm II. als das beliebteste Mitglied des württembergischen Königshauses.

Wera in Uniform
Wera in Uniform

Das Hauptstaatsarchiv erinnert aus Anlass ihres 100. Todestages an die populäre Herzogin. Anhand von Dokumenten, Fotos und wertvollen Gegenständen aus dem Besitz Weras zeichnet die Ausstellung ihren Lebensweg nach, nimmt aber auch die Entwicklung Württembergs und den Wandel Stuttgarts in den Lebensjahren Weras in den Blick.

Veranstaltungsort:
Landesarchiv Baden–Württemberg
Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Konrad–Adenauer–Straße 4
70173 Stuttgart

Telefon: 0711/212–4335
Telefax: 0711/212–4360
E-Mail: hstastuttgart@la-bw.de
Wegbeschreibung und Lageplan

Öffnungszeiten:
Montag 9.15–17.00 Uhr
Dienstag und Mittwoch 8.30–17.00 Uhr
Donnerstag 8.30–19.00 Uhr
Freitag 8.30–16.00 Uhr

Führungen mittwochs 11.30 Uhr oder für Gruppen nach Vereinbarung

Eintritt frei