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Landesarchiv >> Projekte >> "Virtuelles deutsches Urkundennetzwerk"

"Virtuelles deutsches Urkundennetzwerk"

Ein Kooperationsprojekt zur Online-Bereitstellung von Urkunden

Urkundenscanner

Das Projekt "Virtuelles deutsches Urkundennetzwerk" ("VdU") wurde im Rahmen Ausschreibung "Virtuelle Forschungsumgebungen: Infrastruktur und Demonstrationsprojekte" von der DFG bewilligt. Ziel ist es, für die herausragende Quellengruppe der Urkunden eine verteilte Forschungsumgebung zu schaffen, die dem Studium dieser Quellengruppe alle Vorteile moderner Informationstechnologie zugänglich macht. Beteiligt am Projekt sind die drei Landesarchivverwaltungen, vier Stadtarchive und ein Diözesanarchiv Speyer, die über unterschiedliche Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung von Urkunden verfügen. Durch die Online-Bereitstellung von Urkundenbeständen im Kontext der Erschließung tragen die Archive zur Schaffung einer breiten Quellenbasis im Internet bei, die neue Fragestellungen der historischen Forschung ermöglichen soll. Der daraus zu erwartende Gewinn für die Wissenschaft wird exemplarisch an drei universitären Projekten untersucht, die drei unterschiedliche Ansätze, nämlich einen landesgeschichtlichen, einen hilfswissenschaftlichen und einen überregionalen Ansatz verfolgen.

Darüber hinaus übernimmt das Institut für Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung an der Universität Köln einen zentralen Part im Rahmen des Projektes, indem es die virtuelle Arbeitsumgebung unter Berücksichtigung der benötigten Werkzeuge entwickelt und für deren Nachhaltigkeit sorgt.
Dabei werden drei Ziele verfolgt:

1. die prototypische Entwicklung von Workflows, die die sukzessive, langfristige, verteilte und kooperative Digitalisierung des gesamten deutschen Urkundenbestandes organisierbar machen
2. die Entwicklung eines technischen Instrumentariums, das eine Arbeitsumgebung im Sinne der Informationstechnologie bildet
3. die Anbindung von Pilotprojekten, die die Verwendbarkeit dieser Arbeitsumgebung innerhalb der universitären Forschung und Lehre testen.

Durch die Schaffung einer Forschungsumgebung, die für die weitere Bearbeitung der zentralen Gruppe historischer Quellen für die gesamte mediävistische Forschung verwendet werden kann, spricht das Vorhaben das Förderziel "Nachnutzung" direkt an, insbesondere auch, weil das Projekt auf der in der einschlägigen internationalen Community eingeführten Plattform des Monasteriumprojekts aufsetzt und diese für Deutschland verstetigt und verallgemeinert. Vgl. www.monasterium.net

Im Landesarchiv Baden-Württemberg wurden für das Virtuelle deutsche Urkundennetzwerk drei überregional bedeutsame Bestände von Klöstern unterschiedlicher Observanz aus drei verschiedenen Archivabteilungen ausgewählt.

Generallandesarchiv Karlsruhe: Bestand 34 Kloster Allerheiligen (1196-1796), 1.744 Urkunden
Hauptstaatsarchiv Stuttgart: A 502 Kloster Maulbronn (1147-1806), 1.552 Urkunden
Staatsarchiv Ludwigsburg: B 509 Kloster Söflingen (1160-1803), 1.200 Urkunden

Zu allen Urkunden liegen bereits Regesten in handschriftlicher, maschinenschriftlicher und elektronischer Form vor. Dadurch wird die Erfassung der Metadaten erleichtert. Hinzukommt, dass die vor 1300 entstandenen Urkunden teilweise im Wirtembergischen Urkundenbuch gedruckt sind und nun in der Datenbank Württembergisches Urkundenbuch Online zur Verfügung stehen. Angestrebt wird schließlich eine Verlinkung der im Internet zu präsentierenden Urkundenregesten und –images mit der Klosterdatenbank des Landesarchivs Baden-Württemberg www.kloester-bw.de. Die Digitalisierung der Urkunden erfolgt durch den Verein ICARUS: International Centre for Archival Research: www.icar-us.eu.

Außer dem Landesarchiv Baden-Württemberg sind die folgenden Institutionen am Projekt beteiligt: