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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Antisemitismus in Stuttgart 1871–1933 - Studien zum öffentlichen Diskurs und Alltag

Antisemitismus in Stuttgart 1871–1933 - Studien zum öffentlichen Diskurs und Alltag

Buchvorstellung mit Dr. Martin Ulmer

1.2.2011, 19.00–20.30 Uhr

Staatsarchiv Ludwigsburg

"Die Synagoge an der Hospitalstraße in Stuttgart", Aquarell, 6. Oktober 1868
Synagoge in der Hospitalstraße in Stuttgart um 1868 (Vorlage: Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart)

Antijüdische Krawalle und Übergriffe, Diskriminierungen und antisemitisch gefärbte Medienberichte und Agitationen lassen sich in Stuttgart lange vor der NS-Machtübernahme nachweisen. An diesen Strukturen konnten die Nationalsozialisten anknüpfen. In einer neuen Untersuchung beleuchtet der Tübinger Historiker und Kulturwissenschaftler Martin Ulmer die Kontinuitäten und Brüche des Antisemitismus in der öffentlichen Diskussion und der Alltagswelt der württembergischen Landeshauptstadt. Die Arbeit eröffnet so auch einen neuen Blick auf die vielfältigen Formen des Antisemitismus in der politischen Kultur des Kaiserreichs und der Weimarer Republik.

Eintritt frei

Das Buch ist im Metropol-Verlag erschienen und kann über den Buchhandel bezogen werden.