
1.2.2011, 19.00–20.30 Uhr
Staatsarchiv Ludwigsburg
Antijüdische Krawalle und Übergriffe, Diskriminierungen und antisemitisch gefärbte Medienberichte und Agitationen lassen sich in Stuttgart lange vor der NS-Machtübernahme nachweisen. An diesen Strukturen konnten die Nationalsozialisten anknüpfen. In einer neuen Untersuchung beleuchtet der Tübinger Historiker und Kulturwissenschaftler Martin Ulmer die Kontinuitäten und Brüche des Antisemitismus in der öffentlichen Diskussion und der Alltagswelt der württembergischen Landeshauptstadt. Die Arbeit eröffnet so auch einen neuen Blick auf die vielfältigen Formen des Antisemitismus in der politischen Kultur des Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Eintritt frei Das Buch ist im Metropol-Verlag erschienen und kann über den Buchhandel bezogen werden. |