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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Geraubte Heimat. Zum bitteren Schicksal der jüdischen Familie Frank

Geraubte Heimat. Zum bitteren Schicksal der jüdischen Familie Frank

Vortrag von Dr. Edwin Ernst Weber, Sigmaringen

13.12.2010, 19.30 Uhr

Staatsarchiv Sigmaringen

Unter dem Titel "geraubte Heimat" stellt Kreisarchivar Dr. Edwin Ernst Weber am kommenden Montag, 13. Dezember 2010, 19.30 Uhr, im Staatsarchiv Sigmaringen das bittere Schicksal der jüdischen Familie Frank aus Sigmaringen in der NS-Zeit vor. Der vom Kreiskulturforum, dem Hohenzollerischen Geschichtsverein und dem Staatsarchiv Sigmaringen getragene Vortrag findet im Rahmen des Kulturschwerpunkts "Migration und Integration im Landkreis Sigmaringen" statt. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit des Kreiskulturforums sind willkommen.

Die ursprünglich aus Buttenhausen bei Münsingen stammende Familie Frank ist vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis 1938 rund ein halbes Jahrhundert zunächst in Laiz und sodann in Sigmaringen ansässig und hier zunächst im Brauereiwesen und sodann in der Möbelherstellung, im Autohandel sowie im Immobiliengeschäft unternehmerisch tätig. Die Brauereiinhaber Sigmund und Gustav Frank und in der Folge die Fabrikanten Siegfried und Karl Frank sind angesehene Angehörige der Sigmaringer Bürgerschaft, ihre Kinder besuchen als einzige Juden das damalige Staatliche Gymnasium. Der Vortrag schildert, wie die Familie in den 1930er Jahren unter dem Einfluss der nationalsozialistischen Rassenpolitik ihr soziales Netz verliert und in der Stadtgesellschaft isoliert wird, ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlagen beraubt und ausgeplündert wird und schließlich mit massiven Repressionen und Gewalt aus ihrer hohenzollerischen Heimat vertrieben und in die Emigration gezwungen wird. Der Kreisarchivar beleuchtet damit anhand auch vieler Bilddokumente erstmals ein bedrückendes Kapitel der Sigmaringer Stadt- und hohenzollerischen Landesgeschichte.