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Aktuelles >> Ausstellungen >> Andere Zeiten – Dokumente des Stadtarchivs Sigmaringen erzählen

Andere Zeiten – Dokumente des Stadtarchivs Sigmaringen erzählen

Ausstellung im Staatsarchiv Sigmaringen

3.12.2010–1.4.2011

Staatsarchiv Sigmaringen

Ehrenbürgerbrief (Staatsarchiv Sigmaringen Dep. 1 T 8 Di 2)
Ehrenbürgerbrief (Staatsarchiv Sigmaringen Dep. 1 T 8 Di 2)

Das Staatsarchiv verwahrt seit 1946 die Bestände des Stadtarchivs Sigmaringen als Depositum in seinen Magazinen. Mit einer Ausstellung werden sie nun in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Rund 90 Exponate vermitteln in ihrer bunten Vielfalt die Schätze, die das städtische Archiv birgt. In zehn Themenbereichen erzählen sie die wechselvolle Geschichte Sigmaringens auf dem Weg vom Mittelalter bis in die 1920er Jahre.

Stadtbrunnen in Sigmaringen (Staatsarchiv Sigmaringen Dep. 1 T 3-4 Nr. 66)
Stadtbrunnen in Sigmaringen (Staatsarchiv Sigmaringen Dep. 1 T 3-4 Nr. 66)

Am Anfang stehen die Privilegien, die Sigmaringen seit dem Mittelalter als Stadt auszeichneten. Die Beziehung zu den Landesherren Österreich, Hohenzollern und Preußen wird thematisiert. Neu- und Umbauten des Rathauses veranschaulichen Abbildungen ab dem 17. Jahrhundert. Aus der Märzrevolution 1848 liegen die Beitrittserklärungen von Sigmaringer Bürgern zur Volksbewaffnung vor. Pläne zur Neugestaltung des Stadtbrunnens anlässlich der Goldenen Hochzeit Fürst Karl Antons und seiner Gemahlin Josephine zeugen vom guten Verhältnis zum Fürstenhaus wenige Jahrzehnte später. Lehrbriefe und Wanderbuch erinnern an die Zeit der Zünfte. Der Gesangverein Frohsinn prägte nachhaltig das Kulturleben der Stadt. Durch Programme, Notenhefte oder eine Karikatur aus dem Jahr 1863 werden seine Aktivitäten wieder lebendig. Bürgerengagement honorierte die Stadt mit einem kunstvoll gestalteten Ehrenbürgerbrief. Fotografien von Lazarettfahrten im Ersten Weltkrieg führen die dunklen Zeiten vor Augen. Das erste Automobil in der Stadt wurde als "Teilauto" genutzt; genauso wie Eisenbahn oder Kino steht es für den Aufbruch in die Moderne.

Der Rückblick in die vergangenen Jahrhunderte belegt: Es waren andere Zeiten, was äußere Lebensumstände, gesellschaftliche Normen oder Glaubensinhalte anbelangt. In den Dokumenten werden aber auch Charaktere und Verhaltensweisen der Menschen sichtbar. Sie sind nicht anders als heute. Auch vor 150 Jahren konnte eine tatkräftige Frau neue Technik aufgreifen, in Geschäft und Familie das Heft in die Hand nehmen. Oder es bildete sich eine "Bürgerinitiative", die der Stadt vorgriff und einen Fußsteg über die Donau errichtete.
Und immer wieder stößt man auf Traditionen und Einrichtungen, die bis heute fortbestehen.

Samtlibell(Staatsarchiv Sigmaringen FAS 39 HS 1-80 T 7 R 53,203)
Samtlibell(Staatsarchiv Sigmaringen FAS 39 HS 1-80 T 7 R 53,203)

Leihgaben aus Privatbesitz und öffentlichen Einrichtungen wie auch Archivalien des Staatsarchivs ergänzen die städtischen Quellen. In einem repräsentativen Samtlibell überreichte die Stadt 1925 die frühneuzeitliche Verkaufsurkunde eines Angehörigen des Stadtheiligen St. Fidelis aus ihrem Archiv als Patengeschenk für Prinz Friedrich Wilhelm. Heute ist diese Urkunde Teil des Fürstlich Hohenzollernschen Hausarchivs.

Stadtansicht von Sigmaringen(Staatsarchiv Sigmaringen Dep. 1 T 8 ST 1)
Stadtansicht von Sigmaringen(Staatsarchiv Sigmaringen Dep. 1 T 8 ST 1)

Jedem Themenbereich ist eine Ansicht der Stadt Sigmaringen zugeordnet. Die Entwicklung der Stadt lässt sich so vom 16. bis ins 19. Jahrhundert auch bildlich nachvollziehen. Eine Filmsequenz aus den frühen 1920er Jahren mit einem Blick auf die Stadt von oben rundet die Ansichtenreihe wie auch die Ausstellung ab.

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 9.00 - 16.30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Öffentliche Führungen:
10. Dezember 2010
14. Januar 2011
11. Februar 2011
11. März 2011
jeweils 14.00 Uhr

Direkter Weg zu den Findmitteln des Stadtarchivs Sigmaringen:
Findbücher des Stadtarchivs Sigmaringen