Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Recherche & Bestellung

Mein Konto

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Landesarchiv >> Projekte >> Digitalisierung von Archiv- und Bibliotheksgut >> Migration >> COM-Verfahren

COM-Verfahren

Ausbelichtung digitaler Daten auf Mikrofilm

Bei diesem Teilschritt steht die Frage der Kompatibilität analoger und digitaler Speichermedien sowie analoger und digitaler Konversionsformen erster und zweiter Generation im Mittelpunkt. Dabei werden geeignete direkt digitalisierte Objekte aus den "Warenkörben" ausgesucht, deren Parameter entsprechend den Empfehlungen der Arbeitsgruppe "Digitalisierung" festgelegt wurden.

Die Umsetzung der so erstellten digitalen Bildvorlagen auf Mikrofilm wird von Dienstleistern vorgenommen. Die Zusammenarbeit mit den Firmen basiert auf folgender Grundlage: Die Dienstleister erhalten Testdateien, die sie im COM (Computer Output on Microfilm)-Verfahren oder mit Filmplotter hochauflösend auf Mikrofilm ausgeben. Diese Filme werden digitalisiert und die Dateien wiederum auf Film ausbelichtet. Beide Konversionsverfahren und ihre -formen erster und zweiter Generation werden anschließend einer Qualitätskontrolle unterzogen und hinsichtlich der Wiedergabequalität und Wirtschaftlichkeit gegenübergestellt.

Beim COM-Verfahren können Text-, Raster- und Vector-Daten mittels Elektronenstrahl durch einen "electron beam recorder (EBR)" direkt auf einem 16mm, 35mm, 70mm oder 105mm Silberhalogenid-Mikrofilm aufgezeichnet werden.

Ausgangspunkt für die Erprobung des COM-Verfahrens ist die die Direktdigitalisierung von Objekten des "kleinen Warenkorbs". Problematisch sind hierbei unterschiedliche Vorlagengrößen der Objekte im Vorfeld der Direktdigitalisierung. Das Problem wurde dahingehend gelöst, dass mit dem Dienstleister vereinbart wurde, DIN A5 Vorlagen wie DIN A4-Vorlagen aufzunehmen. Mit diesem Verfahren werden alle Vorlagen formatfüllend erfasst, zudem werden im TIFF-Header nicht die Originalgröße angeben sondern DIN A4-Maße. Würde man die Originalgröße ein-geben, käme es später bei einer Ausbelichtung der digitalen Daten auf Mikrofilm zu einer Reduzierung auf das halbe Bild; da bei einer COM-Anlage sich verschiedene Bildformate bei der Ausbelichtung als Problem erweisen können. Der Vorteil bei der Angabe eines DIN A4-Formats liegt darin, dass alle digitalen und analogen Bilder eine einheitliche Größe aufweisen und bei der Ausgabe der digitalen Daten auf Mikrofilm keine Angleichung mehr notwendig ist.

Bei der Markterkundung, ist das Projektteam auf einen us-amerikanischen Dienstleister aufmerksam geworden, der eine Ausbelichtung digitaler Daten auf Mikrofilm in hoher Qualität in Aussicht stellt. Die Firma bietet an, bitonale Bild-Dateien mit einer maximalen Auflösung von 600dpi auf Mikrofilm auszubelichten. Um die Leistungsfähigkeit dieses Anbieters zu testen, wurde ihm ein Auftrag erteilt. Die direktdigitalisierten Images des "kleinen Warenkorbs" sollen in höchstmöglicher Qualität mit anschließender Qualitätskontrolle durch den Dienstleister folgendermaßen auf Mikrofilm ausbelichtet werden:

  1. COM auf AHU-Mikrofilm 35 mm, unperforiert, negativ
    1. bitonal (TIFF und TIFF-G4): 600 dpi
    2. mit 16 Graustufen (TIFF): 400 dpi
  2. COM auf Halbton-Mikrofilm 35 mm, unperforiert, positiv:
    1. bitional (TIFF und TIFF-G4): 600 dpi
    2. mit 16 Graustufen (TIFF): 400 dpi
    3. mit 256 Graustufen (TIFF): 400 dpi

Darüberhinaus werden mit weiteren Dienstleistern Gespräche geführt.