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Landesarchiv >> Projekte >> BAM-Portal - Internet-Portal für Bibliotheken Archive Museen >> Projektphasen

Projektphasen

Das Vorhaben wurde in drei Phasen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

In der ersten Projektphase (Mai 2001 bis April 2002) stand eine prototypische Realisierung des Portals im Vordergrund. Dazu wurde eine zentrale Metadatenbank für Datenbestände der Projektpartner geschaffen. Zur Vereinheitlichung der Datenformate und -modelle wurde XML-Technologie verwandt. Um den Mehrwert einer spartenübergreifenden Suche sichtbar zu machen, beschränkte sich das Portal zunächst auf die Themen Wasserkraft und Industrialisierung, zu denen alle Projektpartner Ressourcen besitzen.

In der zweiten Projektphase (Mai 2002 bis April 2003) wurde die zentrale Metadatenbank um eine verteilte Suche auf originale Datenbestände in verschiedenen Institutionen ergänzt. Dies erlaubte eine große Erweiterung der integrierten Datenbasis: Zum einen wurde nun die Verbunddatenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes in die Suche miteinbezogen, zum anderen die Beständeübersichten aller Archivabteilungen des Landesarchivs Baden-Württemberg. Außerdem trugen das Landesmuseum für Technik und Arbeit und etliche weitere Museen Datenbestände zum Portal bei. Ein weiterer Schwerpunkt der zweiten Projektphase lag in der semantischen Vereinheitlichung der verwendeten Metadaten. Für die sachliche Erschließung der Daten wurden Untersuchungen zur Verwendung von bibliothekarischem Normvokabular und zu computerlinguistischen Verfahren zur Retrievalverbesserung vorgenommen.

In der dritten Projektphase (Oktober 2005 bis März 2007) wurde die technische Basis des Portals von der verteilten Suche, die sich als zu langsam und fehleranfällig erwiesen hatte, auf eine stabile Datawarehouse-Lösung umgestellt, wie sie auch andere große Suchmaschinen verwenden. Das Portal basiert nun auf der freien Suchmaschinen Software Apache-Lucene. Neben der technischen Verbesserung des Portals und der Realisierung eines Betreiberkonzeptes für die langfristige Sicherung des Online-Angebotes stand vor allem die Integration weiterer Quellen im Vordergrund. Im archivischen Bereich wurden die Online-Findbücher des Bundesarchivs neu integriert. Des Weiteren wurden die digital recherchierbaren Bestände der hessischen Staatsarchive sowie mehrerer kommunaler Archive aufgenommen. Als Datenaustauschformat wird hierbei der XML-Standard "Encoded Archival Description (EAD)" genutzt.

Die Projektförderung endete 2007. Das Portal wurde bis 2015 von einem Konsortium der bisherigen Projektpartner weiter betrieben. Zum 30. Juni 2015 wurde das BAM-Portal eingestellt. Den an BAM teilnehmenden Institutionen empfiehlt das Konsortium eine Beteiligung an der Deutschen Digitalen Bibliothek, die die Ideen und Zielsetzungen des BAM–Portals erfolgreich fortführt.