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Landesarchiv >> Projekte >> Digitalisierung von Archiv- und Bibliotheksgut >> Internetpräsentation >> Objekt- und mediengerechte Präsentation von Archivalien

Objekt- und mediengerechte Präsentation von Archivalien

unter Berücksichtigung von Benutzerbedürfnissen und archivfachlichen Anforderungen

Digitaler Zugriff

Für den digitalen Zugriff untersucht das Projekt Qualitätsanforderungen, nach denen die digitalen Konversionsformen angeboten werden sollen. So werden für Online- und Offline-Bildschirmpräsentationen und für andere Ausgabemedien folgende technische Parameter ermittelt:

Dabei werden Testreihen mit verschiedenen Dateiformaten, unterschiedlichen Kompressionsraten und verschiedenen Farbtiefen durchgeführt. In diesem Zusammenhang werden auch die Qualität direkt- und filmdigitalisierter Formen miteinander verglichen und die Möglichkeiten einer Qualitätssteigerung durch Bildbearbeitung erprobt. Die Ergebnisse können online an zwei Testmodellen mit aufbereiteten Archivalien des "großen Warenkorbs" betrachtet werden.

Außerdem werden verschiedene Verfahren erprobt, mit denen das Bildmaterial für Präsentationen aufbereitet werden kann. Dazu gehört auch der Test unterschiedlicher Software wie Bildbearbeitungsprogramme, Viewer- und Browser-Software, Software für Colormanagement und Entwicklungswerkzeuge (HTML, DHTML, JavaScript). Von besonderer Bedeutung für das Projekt sind automatisierte Stapel-Verfahren (Batch-Verfahren), die eine rationelle Mengenverarbeitung erlauben. Folgende Standardsoftware wird neben anderer auf 8x86 PCs unter dem Betriebssystem Microsoft Windows NT 4.0 eingesetzt:

Zugriff über Präsentationsmodelle

Im Rahmen des Projekts werden ein objekt- und mediengerechtes Fachkonzept für eine Präsentation digitaler Konversionsformen erstellt. Es berücksichtigt unter anderem folgendes:

Auf der Grundlage des Fachkonzepts werden Präsentationsmodelle unter Verwendung von Internet-Technologie (HTML, DHTML inclusive Java Script) entwickelt. Dabei werden Benutzerbedürfnisse, Darstellungsqualität, technische Realisierung und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Gegenüber einer konventionellen Präsentation und Nutzung von Archivalien und Bibliotheksgut kann bei Online-Präsentationen ein Mehrwert realisiert werden unter anderem durch

Im Rahmen des Projekts werden zwei Gruppen von Modellen erstellt:

  1. individuell gestaltete Präsentationen ausgewählter Archivalien mit besonderer inhaltlicher Erschließung für Unterrichtszwecke
  2. standardisierte Modelle für die Präsentation der verschiedenen Gattungen von Archiv- und Bibliotheksgut als unterste Stufe einer kontextorientierten Erschließung

1. Individuell gestaltete Unterrichts- und Präsentationsmodelle

An bislang sechs Beispielen hat die Landesarchivdirektion in Zusammenarbeit mit Dr. Thomas Fricke didaktisch aufbereitete Präsentationsmodelle von Archivalien erarbeitet. Berücksichtigt werden dabei erstens Benutzerbedürfnisse, zweitens archivfachliche Gesichtspunkte und drittens die mit der Internet-Technologie verbundenen neuen Möglichkeiten eines mehrdimensionalen Zugriffs. So beinhalten die Präsentationsmodelle u.a. eine automatische Transkriptionshilfe für handschriftliche Archivalien, verschiedene Vergrößerungsstufen, Indexfunktionen, Zoomfunktionen und Hilfefunktionen.

2. Standardisierte Präsentationsmodelle

Die standardisierten Modelle für die Präsentation der verschiedenen Gattungen von Archiv- und Bibliotheksgut werden in Kooperation mit der Archivschule Marburg, der Fachhochschule Karlsruhe, Fachbereich Wirtschaftsinformatik, und in Eigenleistung erstellt. Bei diesen Modellen steht weniger eine tiefe inhaltliche Erschließung im Vordergrund, sondern die Präsentation im Rahmen einer kontextorientierten archivfachlichen Erschließung. Außerdem werden hier die Möglichkeiten eines Einsatzes von Standardentwicklungswerkzeugen und der rationellen Einbindung digitaler Konversionsformen mittels Makro- und Batchverarbeitung erprobt wie