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Behördenbetreuung >> Historischer Wert >> Arbeitsverwaltung

Arbeitsverwaltung

Die bundesweit geregelte Arbeitsverwaltung wurde in den Jahren 2001 bis 2003 im Rahmen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe bewertet. Das Hauptaugenmerk richtete sich hierbei besonders auf Leistungs- und Maßnahmeakten, denn hier entstehen riesige Mengen von Unterlagen.

Die Leistungs- und Maßnahmeakten wurden von den Archivarinnen und Archivaren in drei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe umfasst besonders aussagekräftige Unterlagen wie z.B. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder Insolvenzgeld. Bei diesen Akten müssen alle 180 Arbeitsämter alle entstandenen Unterlagen dem zuständigen Staatsarchiv anbieten. Diese Akten vermitteln einen anschaulichen Einblick in den Arbeitsmarkt- und Strukturwandel einer Region. Aus der Masse der angebotenen Unterlagen wählen die Archivare dann die Fälle von bleibendem Wert aus.

Bei weitgehend gleichförmigem Schriftgut, wie z.B. Arbeitslosengeld oder Reha-Akten, wird ein Schwerpunkt auf 16 ausgesuchte Arbeitsämter gelegt. Die archivischen Kriterien gewährleisten, dass das politisch wie gesellschaftlich äußerst relevante Phänomen "Arbeitslosigkeit" durch eine länderübergreifende Überlieferungsbildung angemessen dokumentiert wird sowie unterschiedliche Regionen und Wirtschaftsstrukturen berücksichtigt werden. Die exemplarisch anzubietenden Akten dokumentieren Einzelschicksale, das bundesrepublikanische Phänomen Arbeitslosigkeit kann hingegen besser anhand der im Bundesarchiv überlieferten Statistikdaten in elektronischer Form erforscht werden.

Eine dritte Unterlagengruppe besteht aus den zahlreichen Leistungs- und Maßnahmeakten, die aufgrund der Aktenanalyse als grundsätzlich nicht archivwürdig eingestuft sind. Hierzu zählen beispielsweise Altersteilzeitgeld oder Kindergeld.

Um jedoch den Verwaltungsvollzug dieser Leistungsart zu dokumentieren, übergibt das Arbeitsamt Schwerin dem Landeshauptarchiv Schwerin jährlich nur zwei Akten. Wissenschaftliche Untersuchungen werden auch hier nur anhand der Statistiken sinnvoll sein. Zudem sind die Einzelfälle von ganz geringem Aussagewert.