
Ziel ist der Aufbau eines Workflows, mit dem digitalisiertes und digitales Kulturgut zur Langzeitsicherung auf Farbmikrofilm kopiert wird. Durch eine genaue Spezifikation aller Einzelschritte der Herstellungskette soll eine möglichst originaltreue Reproduktion des Originals in der Zukunft ermöglicht werden. Ein vollständiges Farbmanagementsystem vom Digitalisieren des Originals bis hin zum Redigitalisieren des Mikrofilms ist notwendig. Die einzelnen Schritte der Herstellungskette sollen so aneinander angepasst werden, dass eine möglichst effiziente und fehlerfreie Herstellung des Mikrofilms mit definierter Qualität erfolgt.
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Dabei werden durch eine genaue Spezifikation aller Einzelschritte der Herstellungskette und einer Ausbelichtung der digitalen bzw. digitalisierten Daten auf Farb-Mikrofilm die jeweiligen Vorteile digitaler und analoger Daten in einem integrierten Gesamtsystem genutzt. Es entsteht ein Datensystem, in dem einerseits jederzeit verfügbare digitale bzw. digitalisierte Daten elektronisch genutzt und andererseits über eine Farb-Mikroverfilmung hochwertig und sicher langzeitarchiviert werden können. Diese Vernetzung von analogen und digitalen Techniken eröffnet weltweit ganz neue Möglichkeiten im Umgang mit erhaltungswürdigem Kulturgut und der Verarbeitung diesbezüglicher Daten.
Zunächst wurde ein Fachkonzept für den Einsatz der Farbmikrographie als Mittel der archivischen und bibliothekarischen Bestandserhaltung und als möglicher Konversionsstrategie zur Langzeitsicherung von in digitaler Form vorliegendem Archiv- und Bibliotheks- bzw. Kulturgut entwickelt.
Ziel war weiterhin die Konzipierung eines abgeschlossenen, standardisierten Arbeitsablaufs, der von der Erstdigitalisierung der Originale, über die Erfassung der Metadaten, Ausbelichtung auf Farbmikrofilm, Speicherung des Mikrofilms und Re-Digitalisierung von Kulturgut bis zur Bereitstellung des Kulturguts im Internet/Intranet reicht.
Das Landesarchiv Baden-Württemberg profitierte dabei von den Ergebnissen und Erfahrungen aus dem Projekt