Aufgaben und Zuständigkeit
Die Abteilung Staatsarchiv Wertheim enthält die Überlieferung zur Geschichte der Grafschaft Wertheim und zu den territorial- und grundherrlichen Besitzungen der beiden Häuser Löwenstein-Wertheim. Das Staatsarchiv wurde 1978 eingerichtet, um die 1975 durch das Land Baden-Württemberg erworbenen Löwensteinischen Archive aufzunehmen. Dabei handelte es sich um:
- das Gemeinschaftliche Archiv (StAWt-G), das aus dem Archiv der 1556 ausgestorbenen Grafen von Wertheim erwuchs,
- das Löwenstein-Wertheim-Freudenbergsche Archiv (StAWt-F) und
- das Löwenstein-Wertheim-Rosenbergsche Archiv (StAWt-R);
die beiden Letzteren sind die Linienarchive der Häuser Löwenstein, welche die Grafschaft seit 1648 gemeinsam regierten. Bei der Gründung des Staatsarchivs 1978 brachte die Stadt Wertheim ihr Archiv mit ein. Durch die Beteiligung des Main-Tauber-Kreises kam 1988 der Archivverbund Main-Tauber zustande. Der vom Kreis zur Verfügung gestellte Krankenbau des ehemaligen Klosters Bronnbach wurde 1989-1991 saniert und erhielt einen nach modernen archivfachlichen Gesichtspunkten erstellten Magazinanbau.